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Old 11-Aug-15, 06:47
max50 max50 is offline
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In the stories on my blog to women going there the men dominate . The stories are in the German language .

In den Geschichten auf meinem Blog, geht es um Frauen, die Männer dominieren. Oft sind es zierliche Kampfsportlerinnen.
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Hier die Fortsetzung der aktuellen Geschichte:

Die Abenteuer des John Eff P.I. Die Geigerin

Sein Mandant, ein korpulenter Mann mit hoher Stirn, gab John den Auftrag, die junge Geigerin im Nachbarhaus, von ihrem lauten Geigen abzuhalten. Nun steht er vor ihrer Türe und drückt den Klingelknopf, unter dem der Name Cynthia steht.

Eine junge Frau öffnet. Zweifelsfrei ist es Cynthia, die Geigerin, die das Objekt des Anstoßes in ihren Händen hält. John mustert sie mit strengem Blick. Die langen, blonden Haare trägt sie offen, wild und garnicht so brav, wie John es von einer Geigerin erwartet hätte. Der Saum des engen, hellen Rockes spannt über den Knie und unterstreicht ihre schlanke Figur. John mag Frauen die schwarze Strümpfe tragen und Cynthia enttäuscht ihn nicht. Trotz der hohen Schuhe blickt er auf die junge Frau herab. Ihr dunkles Shirt ist sehr kurz und der nackte Bauch verrät, dass sie nicht nur dem Geigenspiel frönt, sondern auch viel Zeit der Formung ihres perfekten Körpers widmet.

“Ich übe gerade Geige. Was wollen sie?”, fährt ihn Cynthia an.
“Das haben sie auch nötig” kontert John trocken.
Empört faucht sie: “Was erlauben sie sich?", und der strenge Blick, ihre blauen Augen, unterstreicht noch ihre Verärgerung.
Ruppig drängt sich John durch die Eingangstüre und erklärt: "Ok Lady, Ihre Musikkarriere ist hiermit beendet."
Mit einem lauten Knall schließt sie die Türe.
“Mr Adams, von nebenan hat sie geschickt. Stimmt’s?” fragt sie mit verschränkten Armen.
Aus der Innentasche seines zerknautschten Trenchcoats kramt er eine Karte und reicht sie ihr: “John Eff, Privatdetektiv. Ich werde jetzt für Ruhe sorgen.”Ungläubig schüttelt Cynthia den Kopf: “da bin ich aber mal gespannt.”
Energisch fordert John sie auf: "Schluss jetzt Schätzchen! Her mit der Fidel!"
“Können sie singen John?” entgegnet ihm Cynthia unbeeindruckt, während sie aus ihren hohen Schuhen schlüpft.
“Ich singe nie”, gab er ihr mürrisch zu verstehen.
“Oh ich werde es ihnen beibringen. Das macht Spaß. Sie werden sehen”, haucht sie zart und sucht, süß lächelnd, seine Nähe.
“Ich bin ein Mann und ein richtiger Mann singt nicht”, so John.
Ungeachtet seiner Worte beginnt sie eine Melodie zu summen. Sie schaut ihm dabei tief in die Augen und berührt ihn zärtlich an seiner Schulter. Verlegen kämmt er sich eine fettige Strähne aus dem Gesicht: “lass das Trällern...”, doch plötzlich!

“AAAHHG!... was zum Teufel…”, flucht er und fällt auf die Knie. Ein stechender Schmerz zwischen seinen Beinen, ausgelöst durch ein Berührung ihres spitzen Knies, dass sie angehoben hat. Schützend streckt er eine Hand gegen ihren Schenkel, da ihr gebeugtes Knie bereit ist, noch einmal zu zustoßen. Durch die schwarzen, leicht seidig glänzenden Nylonstrümpfe, fühlt er die angespannten Muskeln ihrer Schenkel, die durch den dünnen Stoff der Strümpfe schimmern. “Das war die falsche Tonlage John. Lass es uns nochmal versuchen”, lästert die zierliche Blonde. John müht sich wieder auf die Füße und schält sich aus seinem zerknautschten Trenchcoat. Er wirft ihn in die Ecke und lässt die Krawatte, sowie sein Sakko folgen. Befreit von den lästigen Klamotten, erhebt er seine dünnen Arme und ballt die Fäuste zum Kampf. "Ein Mann muss handeln wie ein Mann”, denkt er sich, indes die kecke Blondine den engen Rock, langsam an ihren Beinen, zu Boden gleiten lässt. Sie ist sich der Wirkung ihrer schlanken Beine wohl bewusst, denn sie bemerkt, wie sie John's Beachtung auf sich ziehen.

Cynthia kämmt sich mit den Fingern die wilden blonden Strähnen aus dem Gesicht und dreht ihm elegant ihre rechte Seite zu. Als sie die Arme bereit zum Kampf erhebt, formt sich ihr Bizeps zu einem leichten Hügel. Beeindruckt von dem sportlichen Körper der selbstbewussten Geigerin und ihrer Art sich zu bewegen, kommen ihm Zweifel an seiner Überlegenheit. “Das kleine Biest ist stärker als ich dachte, doch ein echter Mann lässt sich nicht einschüchtern. Schon garnicht von einem Mädchen”, denkt er um sich Mut zu machen. Aber kein Zweifel, Cynthia weiß genau was sie tut. Lustvoll mustert er sie, denn ihre bedrohlich Haltung, und ihr angespannter Körper, lassen sie noch attraktiver wirken. Das enge, dunkle Shirt bringt ihre festen, runden Brüste gut zur Geltung, und ohne BH wackeln sie reizvoll, bei jedem ihrer Schritte. Ihre Nippel bohren sich provozierend durch den dünnen Stoff, und auch der flache Bauch, der sich bei jedem ihrer tiefen Atemzüge regt, ist ihm nicht entgangen.

"Na komm Vogelscheuche, hol' mich", fordert sie frech. Verkrampft packt er sie an den Schultern. Sie nutzt seine Nähe und rammt ihm ihr Knie in die Rippen. Der Schmerz, der ihm die Luft zum atmen nimmt, krümmt seinen dünnen Körper. Mit einem lauten Schrei hebt sie ihr Bein weit nach oben und lässt die Ferse auf seinen Rücken krachen. Hustend geht er wieder auf die Knie, und die Atemnot raubt ihm die Kräfte zur Gegenwehr.

Geschwind springt sie hinter ihn und verdreht seinen linken Arm zu einem schmerzhaften Polizeigriff. Dabei beugt sie sich nach unten, und er spürt ihre seidiges Haar an seinem Hals und Wangen. “Auf die Beine alter Mann”, fordert sie den hustenden Schlacks, der wegen ihres schmerzhaften Griffs anstandslos gehorcht. “Los, ans Fenster”, befiehlt sie ihm und verstärkt den Schmerz in seinem Arm.

Draußen lauscht Mr Adams, John's dicker Auftraggeber, gespannt dem Treiben. Die Geräusche die aus dem offenen Fenster dringen lassen darauf schließen, dass die Geigerin die Oberhand gewinnt. Seine Befürchtungen werden war, als John in der Gewalt der kampferprobten Blondine, am Fenster erscheint.
“Hallo Mr Adams. Wir bringen ihnen ein Ständchen”, ruft die freche Amazone.
Mitfühlend vernimmt er John's schmerzerfüllten Schrei: “AAHHH!”
“Für den Anfang nicht schlecht, lobt sie ihr Opfer. Komm John, zeig dem Dicken wie gut du singen kannst”, befiehlt sie und zwingt ihn sich aus dem Fenster zu lehnen. Mr Adams wischt sich, mit schlechtem Gewissen, den Schweiß von seiner hohen Stirn, denn schließlich war er es, der John den Auftrag gab und nun liegt er mit dem Oberkörper auf der Fensterbank, fest im Griff der zierlichen Geigerin. Während sie weiter seinen Arm verdreht, malträtieren ihre Knie seinen linken Oberschenkel um ihm weitere Töne zu entlocken. “Ohha! Ahh! Uff! Aahhhg!”, schallt es aus dem Fenster. Mr Adams kann das Leid des Detektivs nicht mehr ertragen: “ Cynthia, bitte...”, ruft er ihr zu.

Wieder stößt sie ihr spitzes Knie gegen seinen Schenkel, so dass die Muskeln seines Beines ihren Dienst versagen. Wehrlos lässt er sich auf den Rücken fallen und hofft auf ihre Gnade. Als Zeichen ihres Sieges stellt Cynthia ihren Fuß auf seine Brust, während der Dicke von draußen weiter ruft: “Cynthia, bitte lassen sie den Mann in Ruhe!" Mit hochgezogenen Augenbrauen schaut sie auf John herab: “na Vogelscheuche? Willst du meine Geige immer noch haben?” John, vor Schmerzen schluchzend: “Nein, so ein Talent muss doch gefördert werden”.

Nervös wartet Mr Adams vor dem Haus. Gespannt sieht er, wie die Türe sich öffnet. Humpelnd, den Arm unnatürlich angewinkelt, schleppt John sich ihm entgegen. “Mr Eff, es tut mir leid. Hätte ich gewusst…”, stammelt er, doch John unterbricht ihn ächzend: “Ach, sparen sie sich ihr Mitleid. Ich hatte einen Plan und er ging auf. Sie hätten sehen sollen, wie die kleine Raubkatze versucht hat sich zu wehren, doch ein richtiger Mann, wie ich einer bin, lässt sich dadurch nicht beeindrucken. Ich musste nur warten bis sie müde wurde und schon war sie in der Falle...”.
Mr Adams hilft John zu seiner alten Limousine und will noch wissen: “Konnten sie bei ihr etwas erreichen, Mr Eff? Ich meine wegen dem Geigenlärm?”
John antwortet während er krampfhaft in seinen Wagen steigt: “Aber ja...”
“Das beruhigt mich”, seufzt Mr Adams erleichtert.
Doch dann verfinstert sich John's Miene und er fügt wütend hinzu: ”Ich konnte sie davon abhalten ein Schlagzeug zu kaufen, Mr Adams!”, und gibt Gas.

Gezeichnet aber zufrieden steckt John sich eine Zigarette in sein Gesicht und betrachtet sich stolz im Rückspiegel seines Wagens, denn er weiß: Wieder hat er die Herrschaft der Frauen in ihre Schranken verwiesen und die Welt ein wenig besser gemacht.
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  #2  
Old 11-Aug-15, 09:41
Mahoni Mahoni is offline
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Haha, funny ending.
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  #3  
Old 29-Sep-18, 12:08
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enozama enozama is offline
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Auch wenn die Forumsprache Englisch ist und die Story von Max50 keine Nachahmer und wenig Kommentare fand, mag es doch Mitglieder geben, die hier gerne eine deutsche Geschichte lesen. Nachfolgend ein Appetithappen. Bei entsprechenden Reaktionen setze ich die Story fort.

Chantal

Wütend kaute ich auf meiner Unterlippe. Da passte ich einen Moment beim Versenden einer E-Mail nicht auf, und schon landeten meine Wrestling-Skizzen nicht im malevsfemale-Forum, sondern im Postfach des Orga-Teams für unser Straßenfest. Also bei Chantal.

Ausgerechnet bei Chantal. Der immer fröhlichen, der nettesten Frau im Viertel. Bei der, die immer half, wenn Hilfe benötigt wurde. Beim Krankenbesuch. Beim Einkauf. Bei der Frau, der nie ein böses Wort über die Lippen kam. Meine Mutter sagte immer, Chantal sei zu naiv, zu lieb, zu gutmütig für diese Welt.

Was sollte ich zu den Bildern sagen, die sie mir nun fragend unter die Nase hielt? „Die Zeichnungen haben natürlich nichts mit dem Straßenfest zu tun. Und du hast Recht, Chantal; sie zeigen einen Mann und eine Frau beim Kämpfen. Beim Ringen“, antwortete ich stockend.

„Dass du ein Ringkampf-Fan bist hätte ich nie gedacht“, entgegnete Chantal unbeschwert. „Als Mädchen habe ich auch mal gerauft und mir Ringen ab und an im Fernsehen angeschaut. Aber Situationen wie die, die du gezeichnet hast, habe ich nie gesehen.“

Ich schluckte und suchte nach den richtigen Worten. „Ich bin ein Fan vom Ringen, aber weniger im sportlichen Bereich. Was ich mag und du auf den Zeichnungen siehst nennt sich Pin-and-Submission-wrestling, und da geht es mehr um Geschlechterkampf und Dominanz. Ehrlich gesagt ist es ein Fetisch.“

Besorgt blickte ich nach meiner Beichte zu Chantal hinüber und erkannte, dass sich ihr Gesichtsausdruck nicht verändert hatte. Kein Unverständnis. Keine Spur von Geringschätzung. Natürlich nicht. Nicht bei Chantal.

"Dafür musst du dich nicht schämen; es gibt wirklich Schlimmeres, wenn ich an Vergewaltigungsphantasien und Pädophile denke. Mir haben deine Zeichnungen übrigens gut gefallen.“

„Das freut mich, überrascht mich aber auch“, gestand ich. „Mit wem hast du früher gerauft? Mit Schulkameradinnen?“

„Nein. Es gab da einen Nachbarsjungen, Kevin, nett und total ehrgeizig. Er hat mich immer zum Raufen herausgefordert. Wenn wir gekämpft haben hatte er seine guten Momente, am Ende aber jedes Mal verloren. Was ihn nicht daran hinderte, es immer wieder zu versuchen.“ Ein schwärmerischer Ausdruck trat in Chantals himmelblaue Augen. „Waren schon schöne Zeiten. Manchmal vermisse ich diese Momente, als er unter mir zappelte und ich ihn fragte, ob er aufgab. Geht das in die Richtung, die auch dich fasziniert?“ fragte sie mit naiv-unschuldigem Blick.

Chantal offenbarte eine Seite, die ich bei ihr nie vermutet hatte, und ich konnte es nicht fassen. Da schleppte ich meine Neigung eine gefühlte Ewigkeit unter dem Siegel der Geheimhaltung mit mir herum, und diese Frau sprach so selbstverständlich darüber wie über Kuchenrezepte. Aber genau das machte es mir so leicht, ihr zu antworten.

„Ich bin mir nicht sicher. Ich sehe am liebsten ausgeglichene Kämpfe von einer Frau gegen einen Mann, bei denen am Ende meistens die Frau gewinnt. Das gibt es leider selten in der Realität, wenn die Frau dem Mann körperlich nicht gerade deutlich überlegen ist. Ich vermute, du warst älter und größer als Kevin?“

„Nein“, antwortete Chantal. „im Gegenteil: Kevin war größer, schwerer und auch deutlich älter als ich. Er ging schließlich in die zehnte, ich erst in die siebte Klasse.“ Sie ließ ihren Blick über meinen Körper wandern. „Die körperlichen Voraussetzungen zwischen ihm und mir waren damals ungefähr so wie sie es heute zwischen dir und mir sind.“

„Und dennoch hast du immer gewonnen?“ fragte ich zweifelnd.

„Ihr Männer!“ versetzte Chantal. „Dauernd überschätzt ihr euch. Raufen hat viel mit Beweglichkeit und Strategie zu tun, und da sind wir Frauen oft besser. Ich glaube, dass Männer beim Clinch im heimischen Schlafzimmer gegen ihre Frauen häufig den Kürzeren ziehen. Das hängen sie nur nicht an die große Glocke.“

Ein Kribbeln stieg in mir hoch. „Das klingt jetzt aber nach weiblicher Überheblichkeit. Glaubst du, du hättest eine Chance gegen mich?"

Sie taxierte mich. " Du bist ein übergewichtiger Bürohengst. Ich bin schnell, beweglich und stärker als ich aussehe – ja, ich glaube, ich könnte dich beim Raufen besiegen.“

„Eine mutige Aussage. Ich hätte fast Lust, sie zu überprüfen“, entgegnete ich mit trockenem Mund.

In Chantals Augen blitzte Abenteuerlust. „Warum nicht? Unser kleines Gespräch hat mich neugierig gemacht; ich möchte gerne ausprobieren, ob ich das Raufen verlernt habe. Hier hinter der Hecke sieht uns keiner, der Rasen ist weich, und mein Badeanzug und deine Shorts sind gut geeignet fürs Ringen.“

Kurze Zeit später standen wir uns gegenüber.
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  #4  
Old 30-Sep-18, 15:14
rr-marc rr-marc is offline
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Ich fände es gut, auch mal ein paar deutschsprachige Geschichten hier zu lesen. Macht ruhig weiter. Vielleicht poste ich auch bald mal eine..?
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  #5  
Old 30-Sep-18, 15:21
stef stef is offline
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Ich finde es gut, den Versuch von Max50 zu wiederholen; vielleicht findet dein Versuch (hoffentlich) mehr Zuspruch. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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  #6  
Old 30-Sep-18, 18:45
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enozama enozama is offline
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Schön, dass der Ansatz, deutsche Geschichten einzustellen, positives Feedback findet. Hier nun

Chantal, Teil 2

Nun, da es ernst wurde, merkte ich, dass meine Phantasien und mein Videokonsum von Ringkampffilmen mir in der Praxis nicht weiterhalfen. Zögernd streckte ich Chantal meine Hände entgegen, abwehrend reckte sie die ihren vor. So legten wir Arm auf Arm und wussten beide nicht, was wir zu tun hatten.

Ich fühlte ihren festen Griff, verfolgte wie gebannt die schnellen Schritte ihrer kleinen Füße und blickte dann in ihr konzentriertes, selbstbewusstes Gesicht. Ihre Ausstrahlung blieb nicht ohne Wirkung. Meine Knie wurden weich; ich stellte mir vor, wie sie mich zu Boden rang und unter sich begrub. Wie sie ihre Schenkel an meine Rippen presste, meine Hände neben meine Ohren drückte und mir spöttisch ins Gesicht sah.

Ich merkte, dass ich Angst vor einer Niederlage hatte.

Ich! Angst vor einer Niederlage!! Im Ringkampf gegen Chantal!!! In der Realität!!!! Das wurde mir dann doch zu blöd. Ich schüttelte meine Befangenheit ab und machte einen schnellen Schritt nach vorne. Ihre Arme wie lästige Fliegen abwimmelnd griff ich mit männlicher Entschlossenheit zu und nahm Chantal in den Schwitzkasten. Wuchtig drehte ich meine Hüfte in sie hinein und beförderte sie auf den Boden. Sofort zog ich mein Bein über sie, ließ mich auf Chantals Bauch nieder, ergriff ihre Handgelenke und führte sie neben ihren Kopf. "Das ist der Schulmädchen-Pin!" erläuterte ich gönnerhaft.

„Ach ja?“ kommentierte Chantal spöttisch. Sie stemmte ihre Füße in den Rasen, bäumte sich auf und riss ihre Hände an ihre Seite. Ich verlor meinen Halt, flog über Chantals Kopf hinweg und landete unsanft auf dem Bauch. Als ich mich auf die Knie kämpfte, spürte ich Chantal auf meinem Rücken. Sie saß auf mir wie eine Reiterin auf ihrem Pferd und presste ihre Schenkel an meine Seite. "Und so kam ich als Schulmädchen gegen Kevin da immer raus", dozierte sie spitzbübisch. “Die alten Tricks funktionieren also immer noch.“

Nun hatte ich das, wovon ich geträumt hatte – einen echten Ringkampf gegen eine sportliche Frau. Und der schmerzte mehr als ich mir immer ausgemalt hatte. Bevor ich wusste wie mir geschah kreuzte sie ihre Füße und führte ihre Hände unter meinen Achseln hindurch, bis sich ihre Finger in meinem Nacken trafen. „In dem Griff, ich glaube er heißt Nelson, hatte ich Kevin besonders gern. Ich denke, da kommst auch du nicht mehr raus“, konstatierte sie ebenso optimistisch wie herausfordernd und begann, mit Armen und Beinen zu pressen.

Mann, war Chantal stark! Mit einem lauten Schmerzensschrei sank ich zu Boden. "Kannst du so wenig ab?" fragte Chantal erstaunt. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte, mich zu widersetzen. Ich warf mich hin und her, doch ich konnte ihren Griff nicht brechen. Ihre Beine raubten mir die Luft, der Schmerz in meinem Nacken wuchs stetig an, und ich hatte nicht ansatzweise genug Kraft, ihren Nelson zu sprengen. Und das Schlimmste war, dass ich nicht das Gefühl hatte, Chantal müsste sich ernsthaft anstrengen, während ich meiner mangelhaften Kondition Tribut zollen musste und nach fünf Minuten notgedrungen eine Pause einlegte. Chantal kommentierte das mit einem scharfen Schenkeldruck, der mich aufstöhnen ließ. "Gib' dich schon geschlagen. Da mir unser kleiner Fight großen Spaß macht können wir auch gerne Best of Three machen. Vielleicht hältst du in einer zweiten Runde etwas länger mit."

Das war ein Angebot, das ich in meiner Lage nicht ablehnen konnte. "OK, Chantal. Du hast gewonnen!"

Chantal löste ihren Doppelgriff, stand auf und half mir mit einem kräftigen Ruck auf die Beine. Ich massierte meine malträtierten Körperteile, während meine Bezwingerin sichtlich zufrieden neben mir stand.

Freundschaftlich besorgt schaute sie zu mir herüber. „Das war ziemlich einseitig, und ich habe Angst, ich könnte dich im Eifer des Gefechts verletzten. Hast du wirklich noch Lust auf eine zweite Runde?“

Ich dachte kurz nach, dann nickte ich. „Du hast mir zwar übel den Hintern versohlt, aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht. Ich will es noch einmal gegen dich probieren“

„Das hat Kevin auch immer gesagt“, flötete Chantal fröhlich.

Zehn Minuten später standen wir uns wieder gegenüber. Angriff ist die beste Verteidigung, dachte ich und ergriff erneut die Initiative. Ich drohte wieder den Schwitzkasten an, tauchte dieses Mal jedoch ab und umklammerte Chantals Oberschenkel, während ich meinen Kopf in ihren Magen bohrte. Wuchtig riss ich Chantal hoch, warf sie auf den Rücken und sprang hinter ihr her. Dieses Mal habe ich sie, dachte ich. Bis Chantal ihre Beinklammer um meine Hüften schloss und meine Attacke abrupt stoppte.

Dass sie diesen Griff auch von vorne beherrschte merkte ich spätestens, als sie ihren Körper streckte und presste. Wieder keuchte ich im Griff ihrer Schenkel. Ringen konnte sie wirklich, das musste ich einräumen. Ich brauchte eine Eingebung, wollte ich nicht erneut chancenlos abgefertigt werden. Mich an die vielen Fotos im Forum erinnernd hatte ich auch eine. Ich vollführte einen Schritt nach vorne und stieg mit meinem rechten Bein über den Körper meiner Gegnerin. Mit meinen Händen auf ihren Oberschenkeln drehte ich Chantal auf den Bauch und beugte mich nach hinten. Damit hatte ich sie im Boston Crab.

„Dieses Mal solltest du aufgeben“, ließ ich Chantal von ihrer eigenen Medizin kosten und lehnte mich zurück. Mein Gewicht dehnte ihren Körper so stark, dass Chantal aufschrie und heftig auf den Rasen schlug. Ich wertete dies als Aufgabe und löste meinen Griff.

Keuchend krümmte sich Chantal am Boden. Besorgt beugte ich mich zu ihr nieder. „Alles OK?“

„Geht schon“, antwortete sie, „nur mein Stolz ist verletzt. Das kriegst du zurück!“ Sie setzte sich auf und atmete tief und konzentriert, bis sich ihr Körper wieder beruhigt hatte. Dann erhob sie sich und blickte entschlossen zu mir herüber. „Kommen wir zum Finale.“

Angesichts der Erfahrungen mit ihrer Kraft und Technik aus Runde 1 wusste ich nicht, ob ich mich freuen oder fürchten sollte. Instinktiv strich meine Hand über Nacken und Hüften, denen sie in Runde 1 so arg zugesetzt hatte, und entschied mich für die zweite Variante. „Du bist angeschlagen. Ich denke, wir sollten auf einen dritten Gang verzichten“, suchte ich den Notausgang.

„Das hättest du wohl gerne“, zischte sie durch zusammengebissene Zähne und funkelte mich an. Chantal sprühte nun vor Ehrgeiz und Kampfeslust.

Ich wollte sie überrumpeln. So begann auch unser drittes Gefecht mit einer Attacke von mir.

Fortsetzung folgt
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  #7  
Old 03-Oct-18, 06:25
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Nachfolgend nun Chantal, Teil 3

Erneut setzte ich zum Schwitzkasten an. Chantal rechnete mit der Finte aus der zweiten Runde, aber jetzt führte ich den Griff zu Ende. Wieder ging meine Hüfte vor, wieder flog Chantal durch die Luft, doch ich wiederholte den Fehler nicht, den Griff meines rechten Armes um ihren Hals zu lösen, um in den Schulmädchen-Pin zu wechseln, aus dem sie sich schon einmal mühelos befreit hatte. Ich spreizte meine Beine, legte meinen Oberleib über Chantals Brust und blickte ihr prüfend ins Gesicht. Der Griff saß, und bei meinem Gewicht über ihrem Körper – wie wollte sie da rauskommen?

Eine Sekunde später wusste ich die Antwort. Zwei Schatten rasten links und rechts an meinem Kopf vorbei. Noch ehe ich diesen Eindruck einordnen konnte, spürte ich, wie sich die Beine meiner Gegnerin um meinen Hals schlangen. Chantal nahm mich in die Kopfschere! Mit einem wilden Schrei zog sie meinen Kopf so wuchtig nach hinten, dass ich meinen Schwitzkasten nicht halten konnte.

Wie schon in dem ersten Kampf kreuzte meine Gegnerin ihre Füße und begann zu pressen. Und wie schon im ersten Kampf war der Druck gewaltig. Verzweifelt warf ich mich hin und her, versuchte, meine Hände zwischen meinen Hals und ihre Oberschenkel zu bekommen, doch ihr Griff saß bombenfest. Sie stützte sich auf ihre Arme und schaute mir prüfend ins Gesicht. „Gibst du dich geschlagen?“ Ich schüttelte den Kopf.

„Auch gut“, sagte Chantal und zuckte mit den Schultern.

In der Folge erlebte ich Minuten zwischen Faszination und Frustration. Chantal spielte mit mir wie die Katze mit der Maus. Noch nie hatte ich mich, bei welchem Sport auch immer, so verausgabt wie in diesem Kampf, und noch nie war ich so chancenlos. Sie zog mich über den Rasen, wann immer und wohin immer sie wollte. Immer wieder ließ der Druck ihrer Schenkel kurz nach, schenkte sie mir die Illusion, sie würde schwächeln, um meine Hoffnung Sekunden später mit einem kräftigen Pressen zu zertrümmern. Immer wieder fragte sie, ob ich aufgeben wollte. Immer wieder verneinte ich.

Dann, es kam mir vor wie nach einer Ewigkeit, konnte ich nicht mehr. Erschöpft, bebend lag ich zwischen Chantals kräftigen Beinen und wartete auf ihren Gnadenstoß. Prüfend sah sie auf mich hinab. Würde sie ihre Kräfte konzentrieren und so heftig pressen, dass mir keine Wahl blieb als meine Niederlage einzugestehen? Würde sie mich auf den Rücken drehen und im Schulmädchen-Pin auszählen? Was auch immer sie vorhatte, ich konnte sie nicht davon abhalten.

Sie tat etwas viel Schlimmeres. Und etwas viel Schöneres. Chantal löste ihre Schere. Sie verschränkte ihre Beine und legte mein Haupt zärtlich in das verführerische Viereck zwischen ihren Schenkeln.

Ich roch den Duft ihres Körpers, als sie sich vorbeugte. Die Spitzen ihrer Haare streichelten meine Nase. Chantal hauchte einen Kuss auf meine verschwitzte Stirn und flötete mir vier Worte ins Ohr, die ich bis an mein Lebensende nicht vergessen werde.

„I expect your submission….“

Ein wohliger Schauder durchzog mich. Wahrscheinlich hatte sie das auch immer zu Kevin gesagt.

Epilog

„Super Straßenfest! Tolle Stimmung, viele Spenden für den neuen Spielplatz, und ich habe nur zufriedene Nachbarinnen und Nachbarn gesehen“, schwärmte ich, noch immer geflasht vom gelungenen Nachmittag. „Das haben wir nur deiner Organisation zu verdanken, Chantal.“

„Du übertreibst“, relativierte Chantal, „zu dem Erfolg haben viele beigetragen, unter anderem du mit dem Rekordumsatz am Grill. Gratulieren wir uns also gegenseitig.“ Sie breitete die Arme aus, und wir umarmten uns herzlich. Ich genoss ihre körperliche Nähe. Seit unserer Ringkampfeinlage waren wir uns näher gekommen, doch die letzte Hürde zu einer Liebesbeziehung hatten wir noch nicht überwunden. Was an mir lag.

Chantal löste ihre Umarmung. „Und was ist der Dank?“ fragte sie mit gespielter Resignation. „Wir dürfen aufräumen. Müll wegbringen. Gläser spülen. Den Grill saubermachen –wie ich das hasse! Blöder Weise hatte ich mich dafür eingetragen, so hilfsbereit wie ich bin. Aber da komme ich nicht drum herum; es sei denn, ein edler Ritter nimmt mir das ab….“, ließ sie ihren Charme spielen und lächelte mich verführerisch an.

So einfach wollte ich es ihr aber nicht machen. „Freiwillig werde ich diesen blöden Job nicht übernehmen. Aber wenn du mir einen Gefallen tust – ich denke da an eine kleine Revanche…“

Nachdenklich blickte Chantal mich an. „Ich spüre seit Wochen, dass wir uns gegenseitig attraktiv finden, dass es aber irgendwie zwischen uns klemmt. Liegt es daran, dass ich dich besiegt habe? Du kannst nicht verwinden, dass ich die bessere Ringerin bin, nicht wahr?“

Ich nickte ertappt. „Die klare Niederlage hat meinen Stolz ziemlich verletzt. Dass du besser ringen kannst als ich glaube ich aber nicht. Ich habe unsere Kämpfe in Gedanken oft durchgespielt und dabei viele verpasste Gelegenheiten für mich entdeckt. Ich glaube, du hast gewonnen, weil ich dich unterschätzt und zu wenig Erfahrung hatte. Mittlerweile habe ich fleißig Videos geschaut und mir eine Strategie überlegt; beim nächsten Kampf würde ich gewinnen.“

„Was du mir und dir nur noch in der Praxis beweisen musst, damit du es selber glaubst; ich verstehe…. Und du denkst wirklich, das Schauen von Videos könnte dir dabei helfen, einen Ringkampf gegen mich zu gewinnen?“

Ich bejahte entschlossen und sah Chantal an, wie es in ihr arbeitete. Dann traf sie eine Entscheidung. „Also gut, ich trete noch einmal gegen dich an; sonst schleppst du dieses Thema ewig mit dir rum. Am besten hier und jetzt, dann haben wir es hinter uns. Aber….“ setzte sie fort und blickte mir fest in die Augen, „wenn ich gewinne räumst du ein, dass ich die Bessere bin, und sprichst du das Thema nie wieder an. Und außerdem machst du dann den Grill sauber.“

„Das ist fair!“ bestätigte ich den Deal. Mehr durfte ich nicht erwarten.

So stand ich Chantal eine Stunde später zum vierten Mal gegenüber.

Fortsetzung folgt
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Pinned Down Im Schoolboy pin auf den Brettern die die Welt bedeuten

In dieser Geschichte verknüpfe ich zwei Erlebnisse, die die Neigung für Mixed Wrestling wachküssen können: Berichte über Kulturveranstaltungen mit Ringkampf-Elementen in Presse und Fernsehen (hier geht es um ein reales Theaterstück) und eigene Jugenderlebnisse. Was ich beschreibe ist fiktional - fast alles.

Im Schoolboy Pin – auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Kein Mitleid. Kein Neid. Ich liege freiwillig im Schoolboy Pin – na ja, nicht ganz, niedergerungen hat sie mich schon. Ist aber letztlich Theater, und wir spielen alle unsere Rollen.

Meine begann bei einem ganz speziellen Casting an einem lauen Sommertag….

Das hatte ich von Helga nicht erwartet. „Du studierst Schauspiel?“

„Guck nicht so, das ist ein ernsthaftes Metier! Ich steuere auf den Master zu. Dafür muss ich mit meiner Gruppe ein Theaterstück überarbeiten und in den Semesterferien in Schulen und Jugendzentren vorführen. Und hier kommst du ins Spiel….“

Schon wieder eine Andeutung; die Frau verwirrte mich. Warum hatte sie mich, den sie zehn Jahre lang nicht gesehen und zufällig in der Mensa wiedererkannt hatte, stante pede zu diesem Date eingeladen? Warum sollte ich in Badehose auf einer kleinen Wiese in einem einsamen Waldstück erscheinen? Was wollte sie von mir?

Mein verwirrter Gesichtsausdruck brachte Helga zum Lachen. Ich mochte ihre sonore Stimme. „Das Stück, für das wir uns entschieden haben, heißt „Trafford Tanzi“ und stammt von der Britin Claire Luckham. Sie schrieb es in den achtziger Jahren. Es lief mehrere Jahre erfolgreich in London und Wien und handelt von einem Mädchen, das sich buchstäblich durchringen muss – gegen mobbende Mitschüler, gegen Eltern, die sie in einen klassischen Mädchenberuf drängen wollen, und am Ende gegen ihren Traummann, der sie an Heim und Herd zu ketten gedenkt.“

Ich rollte mit den Augen. „Diese Emanzipationsnummer ist doch antiquiert. Und was meinst du mit „buchstäblich durchringen?““

„Das Stück spielt in einem Wrestling-Ring. Tanzis Leben wird in zehn Runden erzählt, in denen sie gegen die Menschen kämpft, die sie auf eine überkommene Frauenrolle reduzieren wollen….“

„…wobei sie alle, auch ihren Traummann, am Ende aufs Kreuz legt, denn bei diesem Konzept siegt immer die emanzipierte starke Frau; ich mag diese Klischees nicht. Unabhängig davon, was habe ich mit diesem Projekt zu tun?“

„Das Stück erfordert körperlichen Einsatz; das ist mein Ding. Da ich schon immer gerne gerauft habe möchte ich mich für die Rolle der Tanzi bewerben. Um beim Casting eine Chance zu haben benötige ich einen Trainingspartner, mit dem ich vorher wichtige Moves üben kann. Bisher habe ich noch keinen gefunden. Dass wir uns gestern trafen ist einer der Zufälle, die das Leben schreibt, denn früher hast du ja gerne gerauft; besonders gegen mich. Wenn das immer noch so ist bist du der Richtige, um mit mir zu üben. Und da ich dir noch eine Revanche schulde….“

Ich verstand. Wir lernten uns vor zwölf Jahren kennen. Helga war Siebzehn und jobbte als Betreuerin der Ferienfreizeit, an der ich als Dreizehnjähriger teilnahm. Helga hat damals spaßeshalber häufig gegen uns Jugendliche gekämpft. Ich habe sie immer wieder herausgefordert, doch sie war viel zu stark und schwer für mich und hat mich jedes Mal aufs Kreuz gelegt. Nach unserem Fight am letzten Abend hatte sie mir in der Tat augenzwinkernd eine Revanche versprochen, „wenn du einmal groß bist“.

„Dass du dich daran erinnerst….“ staunte ich. „Ich gebe zu, dass mich die Kämpfe mit dir reizten, dass ich sie genossen habe, auch wenn ich immer verlor. Oder vielleicht gerade deswegen – egal. Dein Angebot ehrt mich, aber damals war ich noch ein Kind. Heute bin ich dir doch körperlich viel zu überlegen. Ich habe Angst, ich könnte dich verletzen, wenn ich richtig zupacke.“

„Ach ja?“ versetzte Helga. Sie schoss ihren rechten Arm vor. Ihr Körper drängte gegen meinen, ein Schwitzkasten umschloss meinen Hals, und ehe ich mich versah flog ich über ihre Hüfte auf den Rasen. Die Sekunde, die ich benötigte, um die Situation zu verarbeiten, nutzte Helga, um ihre Beine zu spreizen. Es war wie damals. Schwer lasteten ihr Gewicht auf meiner Brust und ihre von dem Bikini-Oberteil nur knapp verhüllte rechte Brust auf meinem Mund. Während ich unter ihrem weichen Fleisch um Luft kämpfte drückte ihr Leib meine Schultern auf den Rasen.

Spöttisch blickte die Frau in mein Gesicht. Wenn sie mich reizen wollte – das hatte sie hinbekommen. Ich begann, mich aufzubäumen. Geschickt verlagerte meine Gegnerin das Gewicht und balancierte meine Bewegungen aus. Ich setzte alles ein, um mich zu befreien, wand mich, warf meinen Leib hoch und gewann Zentimeter um Zentimeter. Dann, plötzlich, löste Helga den Schwitzkasten und stand wortlos auf.

Reglos blieb ich liegen. Was ich erlebt hatte fühlte sich skurril, irgendwie unvollendet an: Weder hatte ich beweisen können, dass ich mich aus ihrem Griff befreien kann, noch hatte sie mich zur Aufgabe gezwungen. Ich erhob mich und drehte vorsichtig meinen malträtierten Hals. „Nicht schlecht, Helga! Ringen kannst du immer noch, das steht fest. Sorry für meine Bemerkung von wegen körperlich überlegen.“

„Entschuldigung angenommen. Aber ich habe dich mit meiner Attacke auch überrascht, das war nicht gerade fair. Außerdem warst du kurz davor, dich zu befreien.“

„Da bin ich mir nicht sicher“, räumte ich ehrlich ein. „Aber ich gestehe, dass ich dich unterschätzt habe und mir das Ringen mit dir eben richtig Spaß gemacht hat. Wir können das mit dem Üben durchziehen. Wie hast du dir das vorgestellt?“

„Bevor wir uns dem Einüben von Griffen widmen, sollten wir zum Anfang wettkampfmäßig gegeneinander ringen, um zu wissen, wo wir beide stehen und wie wir aufeinander reagieren. Ich schlage den Modus von damals vor, also auszählen oder zur Aufgabe zwingen. Danach sehen wir weiter.“

„Klingt gut", signalisierte ich mein Einverständnis.

Wie bei unseren früheren Gefechten, gingen wir leicht in die Knie. Helga übernahm die Initiative, tauchte ab und versuchte, meine Fesseln zu packen. Ich kam ihr entgegen und umklammerte ihren Kopf mit meinem rechten Arm. Nun hatte ich sie im Schwitzkasten. Mich an ihr eigenes Manöver erinnernd drehte ich meine rechte Hüfte in ihren Körper hinein und beförderte sie zu Boden.

„Das ging ja leichter, als ich zuvor gedacht hatte!“ ließ ich sie zufrieden wissen, als zwei Schatten heranrasten. Helgas Beine schlangen sich um meinen Hals. Ihre linke Hand umklammerte ihr linkes Fußgelenk. Sie zog, und begleitet von einem entschlossenen Schrei beförderten mich ihre Beine mit einem kraftvollen Ruck nach hinten. Den Konter kannte ich von früher nicht; sie hatte ihn damals auch nicht gegen mich benötigt. Der Druck um meinen Hals ließ mich meinen Schwitzkasten lösen. Ich schnappte nach Luft und versuchte, die Schenkel wegzudrücken.

Ohne Erfolg; ich bekam meine Hände nicht zwischen meinen Hals und ihre Beine. Helga zog, bis sich mein Hals in ihrer Kniebeuge befand. Sichtbar zufrieden blickte sie zu mir nieder. "Das ist ein Submission Hold, der Figure-Four-Headlock!“ belehrte sie mich trocken. „Den müssen wir gleich nicht üben, den kann ich schon. Gibst du auf?" Zur Unterstützung ihrer Frage verstärkte sie ihren Druck.

Ich bekam keine Luft. Meine wiederholten Versuche, die Schenkel auseinander zu pressen, quittierte sie mit einem Lächeln. „Vergiss´ es. Du kannst gerne weiter zappeln, aber Sinn macht das nicht. Schone lieber deine Kräfte; ich brauche dich noch.“ Helga hatte Recht. Meine Situation war aussichtslos, und es machte keinen Sinn, sinnlos Energie zu verpulvern. "Ich gebe auf!"

Helga löste ihren Siegesgriff und erhob sich. "Habe ich dich verletzt?"

Ich schüttelte den Kopf. „Nur meinen Stolz. Das muss ich erst einmal verdauen.“

„Das kennst du doch von früher“, griente Helga. Sie reichte mir ihre Hand, zog mich mit einem kraftvollen Ruck hoch und knuffte mir kumpelhaft in meine Rippen. „Du brauchst jetzt sicher eine Pause. Da ich so schnell gewonnen habe können wir noch eine zweite Wettkampfrunde absolvieren.“

„Gerne.“ Schnaufend lege ich meine Stirn auf meine Knie. Mein Auftritt war ziemlich peinlich, und um mich nicht ein zweites Mal zu blamieren benötigte ich einen Plan. Und Glück. Helga hatte echt was drauf, und eine erneute Niederlage war eine realistische Option. Ein Gedanke, der in mir gemischte Gefühle weckte. Aus sportlicher Sicht machte es Spaß, mit Helga die Kräfte zu messen. Doch es gab auch noch eine andere, eine erotische Komponente. In mir stieg die Vorstellung auf, zwischen ihren Schenkeln zu zappeln, zwischen ihren Brüsten um meinen Atem kämpfen zu müssen oder ihren Fuß auf meinem Brustkorb zu spüren, wenn sie mich auszählte. Ein bizarres Gefühl zwischen Lust und Angst.

Ich schüttelte meinen Kopf und versuchte, mich auf die sportlichen Aspekte zu konzentrieren, als ich Helga erneut gegenübertrat. Auch dieses Mal griff sie an. Sie attackierte mit schnellen Schritten, tauchte immer wieder ab und trieb mich vor sich her. Ich hatte keine Chance, meine Vorteile bei Körpergröße und Gewicht zur Geltung zu bringen.

Sie war einfach gut, viel besser als ich, musste ich einräumen, und es kam, was kommen musste. Nachdem es mir fast zwei Minuten lang gelungen war, ihren Fußfegern auszuweichen, beförderte sie mich mit einem schnellen Sidekick zu Boden. Geschmeidig glitt Helga auf meinen Bauch, ergriff meine Handgelenke und presste sie neben meinen Ohren ins Gras.

„Schoolboy Pin“, erläuterte sie knapp und grinste zu mir nieder. Damit hatte sie mich damals auch meistens besiegt. Ausgerechnet, dachte ich. Wie zu Jugendtagen spürte ich ihre Kraft und genoss ihren warmen, üppigen Körper auf meinem Leib. Aber nun war ich kein Junge mehr, sondern ein erwachsener Mann; sollte ich mich so einfach von einer Frau abfertigen lassen, die so viel kleiner und leichter war als ich? Ausgerechnet mit diesem Griff?

Ich riss meine Arme an die Seite. Helga schoss über mich hinweg. Noch während sie stürzte, drehte ich mich und warf mich hinter ihr her. Helga prallte auf und rollte sich auf den Rücken. Sie spreizte ihre Beine. Ich erkannte den Ansatz der Körperschere. Auch wenn die Perspektive, ihre Schenkel an meinem Leib zu spüren, Reize hatte, wollte ich die vermeiden, denn ich hatte mir fest vorgenommen, diese Runde zu gewinnen. Reaktionsschnell drehte ich mich zur Seite.

Durch meine Ausweichbewegung prallte mein Oberkörper auf die Unterseite von Helgas linkem Oberschenkel. Sie stieß einen Schmerzensschrei aus. Ich nutzte das Momentum und setzte mich auf ihren Unterleib. Dann ergriff ich ihre Fußgelenke, riss sie hoch und drückte Helgas Zehen neben ihren Ohren ins Gras. Ihr Körper war gespannt wie ein Rad.

„Wie dieser Griff heißt weiß ich nicht, aber er fühlt sich gut an!“ spöttelte ich auf Helga herab.

„Folding Body Press“, belehrte sie mich mit zusammengebissenen Zähnen.

„Danke für die Info!“ entgegnete ich, zog meine Beine an und platzierte meine Füße auf ihren Bizeps-Muskeln. Dann stand ich auf. Mein Gewicht lastete auf ihren Oberarmen, und Helga stieß einen unterdrückten Schmerzensschrei aus. „Du solltest aufgeben. Danach stehe ich für einen Entscheidungskampf zur Verfügung“, ließ ich sie von ihren eigenen Ratschlägen kosten.

„Du hast Recht; ich gebe mich geschlagen. Und auf dem Entscheidungskampf bestehe ich“, stieß sie wütend hervor. Zufrieden trat ich zur Seite und gab sie frei. Helga lag ausgestreckt auf dem Boden und massierte ihre malträtierten Muskeln. Nach einiger Zeit half ich ihr mit einem kräftigen Ruck auf die Beine.

Wenige Minuten später stand ich ihr erneut gegenüber. Wieder attackierte Helga. Wie ein Footballspieler duckte sie ab, schoss vor und rammte mit ihrer rechten Schulter meinen Unterleib. Mit einem dumpfen Schrei stürzte ich auf meinem Rücken. Wieder packte sie meine Handgelenke und drückt sie neben meinem Kopf in die Matte. „Schoolboy Pin; ich weiß!“ zischte ich, bevor sie etwas sagen konnte.

Helga grinste auf mich nieder. „Mal sehen, ob du auch dieses Mal da wieder rauskommst.“

Ich versuchte erneut, meine Arme an die Seite zu reißen, aber sie hatte gelernt und vereitelte meinen Versuch. Dann versuchte ich, sie hoch zu drücken, doch sie rang mich scheinbar mühelos nieder. Bei Arm- und Beinkraft war sie sicherlich nicht viel schwächer als ich, das stand fest. Wenn überhaupt.

In den nächsten Minuten wehrte ich mich mit allem, was ich hatte, gegen die Niederlage. Helga ließ mich toben. Dann war sie des Spiels müde. Sie ging kurz hoch, ließ ihr Gesäß wuchtig niederprallen und presste mir so die Luft aus meinem Körper. Ich stöhnte auf, was sie dazu motivierte, die Prozedur zu wiederholen. Nach dem zehnten Mal lag ich keuchend und ermattet unter ihrem Leib.

Erwartungsvoll blickte sie auf mich nieder und deutete ein weiteres Hochgehen an. Ich hatte verstanden und gestand meine Niederlage ein. „Hör´ auf; ich habe genug.“

„Geht doch!“ stellte sie zufrieden fest. „Damit habe ich unser kleines Match also gewonnen. Frei gebe ich dich allerdings noch nicht.“ Irritiert blickte ich zu ihr hoch. Sie war doch gar nicht der Typ, einen geschlagenen und hilflosen Gegner zu demütigen.

Helga las meine Gedanken und musste lachen. „Keine Angst, ich werde dich schon nicht vergewaltigen – obwohl ich es vielleicht sogar könnte… Was ich dir vorher erzählt habe war nicht so ganz korrekt“, gestand sie. Fragend blickte ich in das Gesicht meiner Bezwingerin. „Ich hatte gesagt, dass ich mich auf ein Vorspielen vorbereite. Das ist falsch: Wir befinden uns gerade in deinem Casting.“ Konsternierter schauen als in diesem Moment kann ich sicherlich nicht. Helga erläuterte. „Wir suchen nicht die Besetzung für Tanzi; die habe ich sicher. Wir suchen die Besetzung für ihren Ehemann.“

„…den sie in der Schlussszene nach Drehbuch aufs Kreuz legt, so wie du das gerade mit mir getan hast?“ begann ich zu verstehen, „Ich ringe gerne, das habe ich gerade wieder festgestellt, aber für ein Emanzenstück ein Opfer nach Drehbuch spielen? Danke, kein Interesse.“

„So ist es nicht“, korrigierte Helga. „Im ursprünglichen Skript war das wirklich so konzipiert, aber ich habe das Stück umgeschrieben; es passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit, da hast du Recht. In meinem Drehbuch wird es in der letzten Runde einen echten, einen competitive fight, geben, den auch der Mann gewinnen darf. Tanzi und ihr Auserwählter sollen sich als ebenbürtige Gegner gegenüberstehen, der oder die Bessere wird gewinnen. Wir Frauen von heute haben es nicht mehr nötig, dass man uns gewinnen lässt; wir sind gut und bekommen das oft genug alleine hin. Und das will ich auf der Bühne vermitteln.“

„Was soll ich dazu sagen? Mir fehlen in meiner Position die Argumente, um zu widersprechen“, antwortete ich. „Schließlich hast du mich gerade in einem fairen Kampf sauber aufs Kreuz gelegt.“

„Aktuell bin ich dir überlegen, das ist offensichtlich. Aber das mag sich ändern, wenn du trainierst. Und gegenüber früher hast du schon Fortschritte gemacht, hast ja sogar einmal gegen mich gewonnen.“ Sie blickte fragend auf mich nieder. „Wie sieht deine Entscheidung aus? Hast du Lust auf diese Rolle und Zeit für die Tournee?“ Helga grinste neckisch und presste ihre Schenkel an meine Rippen. „Ich merke doch, dass dir diese Position gefällt. Außerdem hättest du dann jeden Abend die Chance auf eine Revanche.“

Zeit habe ich, und die Chance, regelmäßig mit Helga zu ringen war ein Angebot, dass ich nicht wirklich ausschlagen konnte. So tingeln wir seit drei Wochen durch die Provinz. Unsere Kämpfe sind hart und intensiv. Von Abend zu Abend werde ich besser, und heute hat Helga schon knapp zwanzig Minuten benötigt, bis sie mich niedergerungen hat. Ich weiß, was ich dem Publikum schuldig bin, aktiviere letzte Energien und werfe meinen Körper empor, als hätte ich noch eine Siegchance. Routiniert rückt Elvira, unsere Technikerin, mein Aufbäumen ins rechte Licht.

Dann kann ich nicht mehr. Ermattet liege ich unter Helga, und sie beginnt den Countdown. Heute zählen etwa fünfzig weibliche Kehlen mit und kreischen und jubeln, als Helga die zehn erreicht und jubelnd ihre Arme in die Höhe reckt. Irgendwie ist die Zeit für eine solche Emanzipationsnummer doch noch nicht vorbei, erkenne ich.

Als der Lärm verebbt, blicke ich trotzig und herausfordernd zu ihr hoch. „Hast gewonnen, gratuliere. Aber morgen packe ich dich!“

Helga wirft mir einen Kussmund zu. „Ich freue mich auf deinen Versuch….“
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Eintausend Klicks in zweieinhalb Wochen in diesem aufgefrischten Thread - es scheint eine gewisse Nachfrage nach deutschen Geschichten zu geben. Um einstellen zu können was gerne gelesen wird vor meinem nächsten Text einige Fragen (einen richtigen Poll kann ich aus technischen Gründen leider nicht einrichten): Lieber Kämpfe in der gleichen Altersgruppe oder Kämpfe der Generationen? Lieber ausgeglichen oder weiblich dominant? Lieber körperlich vergleichbar oder mit größerem/schwereren Mann? Über Antworten würde ich mich freuen.

Und nun die neue Story, ein wenig angelehnt an den Film "Die Reifeprüfung" mit Dustin Hoffman. Viel Spaß!


Die Reifeprüfung

Ich nähere mich der gusseisernen Tür. Meine Anspannung wächst, aber ich habe es ja so gewollt. Kein Kneifen. Kein Zurück. Ich will mit ihr ringen. Ich läute. Ingeborg öffnet. „Hallo Tom“.

„Hallo Ingeborg.“ Mein Blick wandert über ihren Körper, und ich muss schlucken. Sie trägt wieder den Leoparden-Bikini. Dieser Anblick hatte mich auf der Kreuzfahrt gefesselt. Mann, was hatte ich geprahlt, meinen Punktrekord im Wasserspringen könnte niemand an Bord brechen. Mit einem spöttischen Lächeln stieg sie den 10-Meter-Turm hinauf, sprang kraftvoll ab und tauchte nach einem eleganten Salto nahezu spritzerlos in den Pool. Als sie sich aus dem Becken stemmte, hatte sie meine Marke pulverisiert und mich in ihren Bann gezogen. Die Wand in meinem Zimmer hängt voll mit Bildern von Frauen mit üppigen, sportlichen Körpern, wie das bei in meinem Alter halt so ist, doch keine Hochglanz-Braut kommt an Ingeborg ran. Nicht annähernd.

Seither bin ich von ihr besessen. In jeder freien Minute fantasiere ich, wie es wäre, mit Ingeborg in den Clinch zu gehen, mich mit ihr herumzuwälzen, ihren Schweiß zu schmecken, ihre vollen Brüste über mir pendeln zu sehen… - nun, wenn sie Wort hält werde ich das jetzt herausfinden können.

Ich folge ihr die Kellertreppe hinab. „Meinen Fitnessraum habe ich mit Gymnastikmatten ausgelegt. Die blaue Wasserflasche an der Sitzbank ist für dich.“

„Passt schon“, antworte ich cool. „Und noch einmal Danke, dass du auf meinen Wunsch eingegangen bist.“

Ingeborg lächelt. „Ich muss dir danken. Hättest du auf dem Oberdeck nicht so schnell zugepackt, als der Typ mich angerempelt hat und meine Brieftasche ins Meer zu stürzen drohte, wären Geld und Papiere aus dem Verkauf des Hauses wohl auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Von der Versicherung hätte ich nichts zu erwarten gehabt. Du hast mir meine Existenz gerettet; da ist es doch selbstverständlich, dass ich deine ungewöhnliche Herausforderung annehme und gegen dich – wie genau hast du es genannt?“

„antrete im Strip-Wrestling im Submission Style“, antworte ich mit trockenem Mund.

„…in diesem pubertären Strip-Dings antrete. Ich muss dich allerdings warnen: Ich werde kein leichtes Opfer sein. Als Mädchen habe ich gerne und recht erfolgreich gerauft, auch gegen Jungs. Ich bin ein sportlicher und ehrgeiziger Typ und werde versuchen dich zu schlagen.“

„Sonst würde es mir auch keinen Spaß machen“, antworte ich und ärgere mich über meine belegte Stimme, einen weiteren Ausdruck meiner Nervosität. „Lass´ uns anfangen!“ setze ich nach, plötzlich von dem Wunsch beseelt, das Event hinter mich zu bringen.

„Einverstanden“, antwortet Ingeborg gelassen und betritt die Matte. Wir wärmen uns auf, dann geht es los. Schon die ersten Sekunden zeigen, dass sie den Kampf ernstnimmt. Ich schiebe, stemme meine Schulter gegen ihren Oberkörper, doch sie hält gegen, und immer wenn Ingeborg aus dem Gleichgewicht zu geraten droht, fängt sie sich mit einem Ausfallschritt.

Adrenalin pulst durch meine Adern. Langsam ergreift die Hitze des Kampfes von mir Besitz. Ich steigere meine Attacken, gehe einen Schritt nach vorn und drücke Ingeborgs Arme hoch. Die Lücke in der Deckung nutzend ducke ich ab und stoße meine Schulter in ihre Magengrube.

Ingeborg torkelt zurück. Ich bücke mich, meine Hände umfassen die Fersen meiner Gegnerin. Ein Ruck, und die Frau stürzt nach hinten. Ich werfe mich hinterher und registriere im Fallen, wie Ingeborg ihre Beine spreizt.

Ich ahne, was kommt, und kann es doch nicht verhindern. Mein Oberkörper landet zwischen Ingeborgs Schenkeln. Ingeborg dreht sich zur Seite und verhakt ihre Füße. Ihre Hände umfassen mein rechtes Handgelenk.

Mit einer einzigen Aktion hat Ingeborg mich fast zur Bewegungsunfähigkeit verdammt. Sie kann wirklich was. Prüfend schaut sie mir ins Gesicht. Dann spannt sie ihren Körper, und Schmerz jagt durch meinen Leib. Ich schreie auf. Sofort spüre ich, wie sich der Druck um meine Rippen löst, und rolle auf die Matte.

Sie hatte mich in einer Körperschere und mich einfach freigegeben! Wütend stemme ich mich hoch und blicke in ihr besorgtes Gesicht. „Ich wollte dir nicht wehtun, Tom“, erklärt sie im Tonfall mütterlicher Sorge.

Und das war das letzte, was ich hören wollte. „Mach´ das nicht noch einmal!“ fahre ich sie ungewollt heftig an. „Ich will einen harten Fight und erwarte keine Schonung!“

„Wie du willst“, antwortet sie gelassen.

Wir setzen unser Gefecht fort. Ingeborg greift nach meiner Hand, ich greife nach ihrer und ziehe sie wuchtig an mich heran. Körper prallt auf Körper, und ich übersehe ihren Fußfeger, der mich zu Boden befördert.

Reaktionsschnell bin ich nicht nur bei der Rettung von Brieftaschen. Ich rolle sofort zur Seite. Ingeborg, die hinter mir herhechtet, verfehlt mich und prallt hart auf die Matte. Ich spüre, dass sie angeschlagen ist, und gleite auf ihren Rücken. Geschmeidig führe ich meine Arme unter ihren Achseln hindurch und nehme sie in den Nelson.

Ingeborg schreit auf. Sie versucht, die Hände vor ihrem Bauch zusammenzubekommen, um meinen Griff zu brechen, doch ich bin zu schwer, und mein Winkel ist zu gut. Sie windet sich, ist zäh, will die Niederlage nicht akzeptieren. Ich gebe mir keine Blöße. Zwei Minuten lang lasse ich sie zappeln. Dann drücke ich mit aller Kraft, bis Ingeborgs Kinn sich tief in ihre Brust bohrt. Ich höre einen dumpfen Schrei, und es ist geschafft. "Ich gebe auf!"

Musik in meinen Ohren! Ich gebe Ingeborg frei, helfe ihr auf, und wir gehen zu unseren Stühlen. „Kompliment, Tom, ein guter Griff. Wenn ich im Spiel bleiben und Revanche will muss ich jetzt mein Top ablegen, nicht wahr?“

Daran hatte ich im Eifer des Gefechtes gar nicht mehr gedacht. Ich nicke, greife zur Wasserflasche und trinke, während sich Ingeborg ihres Oberteils entledigt. Nun steht sie da mit ihren nackten Brüsten, und ich empfinde tiefe Verlegenheit. Wütend schüttele ich meinen Kopf. Genau dieses Szenario hatte ich doch angestrebt; warum lasse ich mich davon nun irritieren?

Meine Gefühle rasen. Ich sitze still auf meinem Stuhl und weiß nicht wo ich hinschauen soll, während Ingeborg sich gibt als wäre ich überhaupt nicht da. Sie dehnt sich und trinkt. Nach fünf Minuten steht sie auf. "Zeit für die Revanche!"

Und Ingeborg hat sich offensichtlich etwas vorgenommen. Sie attackiert, kaum dass wir uns die Hände gegeben haben. Stößt vor, fintiert, ihre Hände treffen meine Brust, ihr rechter Fuß mein Standbein, und ich stürze. Ingeborg katapultiert sich durch meine geöffneten Beine nach vorne. Der Anprall wirft mich komplett auf den Rücken, während sie auf meinen Körper gleitet. Ihre Hände packen meine Handgelenke, sie legt sich flach auf mich, ihre Beine umschlingen meine.

Die Frau hat mich im Grapevine Pin. Eine fast erotische Position, mit ihren pendelnden nackten Brüsten über meinem Kinn, aber ich komme nicht dazu, sie zu genießen, denn Ingeborg presst mit ihren Schenkeln. Ich stöhne auf, werfe mich hin und her und finde doch keinen Winkel, um sie abzuwerfen und diesen kräftigen Beinen zu entweichen. Auch der Griff ihrer Hände um meine Handgelenke ist so fest, dass ich keine Chance habe, mich loszureißen.

Ingeborg weiß, dass sie mich nun beherrscht. Souverän, mit einem leichten spöttischen Lächeln blickt sie auf mich nieder. „Du wolltest doch, dass ich Ernst mache, Tom. Aus diesem Griff kommst du nicht mehr raus. Du solltest aufgeben. Denke dran, dass dir noch ein Kampf bevorsteht. Wenn du dich denn noch einmal traust, gegen mich anzutreten und dein Höschen zu riskieren ….“

Bei diesen Worten verstärkt sie ihren Druck, und ich stöhne auf. Sie hat mich wirklich, das muss ich einräumen. „Ich gebe auf.“ Gepresst quält sich mein Eingeständnis über meine Lippen. „Und natürlich mache ich weiter!“ setze ich sofort hinterher.

„Du musst wissen was du tust“, sagt Ingeborg gelassen und gibt mich frei. „Und jetzt leg dein T-Shirt ab.“

Nach weiteren fünf Minuten Pause stehen wir uns zum dritten Gang gegenüber, der halbentblößte Jüngling und die barbusige Vollblutfrau.

Ich warte auf den Angriff meiner Kontrahentin. Und er kommt! Mit einem schnellen Schritt stößt Ingeborg vor und reißt meine Arme nieder. Ich stolpere nach vorn, den Kopf gesenkt. Ingeborg verlagert ihr Gewicht, und meine Schultern prallen gegen ihre kräftigen Oberschenkel. Sekundenbruchteile später fühle ich, wie sie meinen Kopf mit den Innenseiten ihrer Schenkel umklammert. Ingeborg beugt sich über meinen Rücken und schlingt ihre Arme um meinen Oberkörper, während ihr ihre Brüste auf meine Schultern legt.

Der Standing Headscissors, erkenne ich; eine anregende Situation, die ich nur kurz genießen kann. Mit einem fast gutturalen Schrei und erstaunlicher Kraft reißt die Frau mich hoch und wirft sich zur Seite. Ich reagiere instinktiv. Noch im Flug schlägt meine flache rechte Hand gegen ihren linken Oberschenkel. Ich muss ein Nervenbündel erwischt haben, denn reflexartig zuckt Ingeborgs Bein zurück. Ich reiße meinen Kopf nach vorne, und als unsere beiden Körper die Matte berühren, ist er wieder frei.

Nun sind wir also im Bodenkampf. Ich will mich hochstemmen, doch Ingeborg umschlingt mich nach wie vor mit ihren Armen und hält mich zurück. Mein dadurch zurückprallender Kopf stößt in den Unterleib meiner Gegnerin. Er muss den Solarplexus erwischt haben, erkenne ich, denn Ingeborg keucht und löst reflexartig den Griff ihrer Arme. Ich drücke mich hoch, wende mich um und erkenne, dass Ingeborg sichtbar angeschlagen auf dem Rücken liegt.

Meine Chance? Ich werfe mich auf meine Gegnerin. Nun umschlingen meine Arme ihren Oberkörper und pressen ihre Arme an ihre Rippen. Ich versenke meinen Kopf in die verlockende Mulde zwischen ihren Brüsten und spreize meine Beine. So will ich Druck auf sie ausüben und sie am Boden halten. Ingeborg windet sich und versucht, mich abzuwerfen.

Sie werden also wahr, die Fantasien der letzten Wochen, doch die Realität ist nicht nur anregend, sondern auch enorm anstrengend. Ingeborg wirft sich hin und her. Sie spannt ihre Armmuskeln an, um meine Klammer zu brechen; sie stemmt ihre Beine auf die Matte und wirft sich hoch, und jeder Konter, mit dem ich ihre Bemühungen vereitle, kostet Kraft und drückt meinen Kopf stärker in die Mulde zwischen ihren üppigen Brüsten. Langsam muss ich um Luft kämpfen.

Ist es männlicher Stolz? Aufblühende sexuelle Leidenschaft? Ich setze alles ein, was ich habe, will diese Frau bezwingen, als hinge mein Leben davon ab. Mir kommt es vor, als wären es Stunden, die wir in diesem intensiven Clinch verbringen, keuchend und schwitzend, aber real sind es wohl nur wenige Minuten.

Langsam steigt Frustration in mir auf, als sie sich immer noch windet, immer wieder aufbäumt, einfach nicht unterliegen will. Diese Frau wird wohl nie müde, denke ich. Wird sie auch nicht. Aber ich. Irgendwann, ich nehme es wie durch einen Nebel wahr, verlassen mich die letzten Kräfte, kann ich die Umklammerung nicht mehr halten. Sie hat mehr Power, erkenne ich, mehr Kondition. Ist die bessere Ringerin. Ich kann nicht mehr verhindern, dass sie meinen Griff sprengt, sich abstößt und unsere beiden Körper dreht. Nun liege ich auf meinem Rücken unter ihr.

Ich spüre, dass es sich dem Ende nähert. Fast dankbar registriere ich, dass Ingeborg meine Handgelenke packt, in Ohrhöhe neben mir auf den Boden presst und ihre Knie auf meinen Oberarmmuskeln platziert. Provozierend stoisch ignoriert sie meine letzten reflexartigen Bemühungen, sie abzuwerfen. Viel zu gut ihr Gleichgewicht, viel zu schwer ihr Körper.

"Sieht so aus, als hätte ich dich." Ihr Ton ist selbstsicher und gelassen. „Und da du es auf die harte Tour wissen wolltest….“ Ingeborg hebt ihr Gesäß und lässt es auf meinen Brustkorb niedergehen. Ich stöhne auf, als mir der Aufprall die Luft aus den Lungen presst.

"Hast du genug?" Ich schüttle den Kopf. Wieder hebt sie ihr Gesäß und lässt es auf mich niederprallen. Und wieder. Und wieder. Und wieder.

Tränen schießen in meine Augen. Das entgeht ihr nicht, und sie beendet ihre Tortur. Ich blicke hoch, sehe das erwartungsvolle, souveräne Gesicht über den wogenden Brüsten, fühle ihre Schenkel an meinen Rippen, schmecke den Schweiß, der von ihrer Nase tropft und kann nicht mehr. Sie hat mich im Ringkampf bezwungen, doch es fühlt sich nicht schlecht, nicht falsch an. Im Gegenteil. Ein Traum wurde wahr. Und dann stellt sie mir diese Frage?

„Ob ich genug habe? Natürlich nicht! Mache ruhig weiter!“

Ingeborgs Grinsen wird breiter. „Ich hatte gehofft, dass du das sagst. Und ich weiß, du meinst jetzt nicht den Ringkampf.“ Sie drückt meine Handgelenke fester in die Matte, beugt sich vor, und blickt mich nachdenklich an.

Es ist Sommer. Ich bin Sechzehn, und Ingeborg weit über Dreißig. Sie hat mich in einem Ringkampf überwältigt, und ich bin ihr ausgeliefert. Soweit zum Jetzt.

Was nun kommt weiß ich nicht. Aber sie wird es wissen. Es wird sicher wunderschön.
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Nachfolgende Geschichte erzählt von einem Kampf Tante gegen Neffen.

Saved by the Bell

Da stand ich nun der Frau gegenüber, die vor wenigen Minuten die Wette gegen meine sportliche Süße gewonnen und sie im Ringkampf aufs Kreuz gelegt hatte. Das Glitzern in den blauen Augen meiner Tante verriet, wie sehr sie sich auf den Fight mit ihrem Neffen freute.

Christiane wusste, was sie zu tun hatte. Im Gegensatz zu mir. Ich beugte mich leicht vor und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Sichtlich selbstbewusster als ich bewegte sich meine Gegnerin vor mir her, grinste mich an und ruckte die rechte Schulter spielerisch nach vorne. Erschrocken wich ich zurück. Christianes Lächeln wurde breiter. Elkes Kichern verriet, was sie von dem Anblick hielt. „Mach dir nicht in die Hosen, Schatz!“ Ich streckte ihr die Zunge heraus.

Aber im Kern hatte meine Süße Recht, Vielleicht würde ich verlieren, aber blamieren wollte ich mich nicht. Ambitioniert, aber planlos schritt ich nach vorne. Christiane duckte ab, täuschte mit der rechten Hand den Griff an meinen linken Arm an und attackierte dann mit einem Vorstoß der rechten Schulter. Der Anprall, der mich knapp unterhalb der Rippen traf, ließ mich aufstöhnen und brachte mich aus dem Gleichgewicht. Christiane erkannte meine Schwäche und sprang nach vorne. Ihr flinker Fuß fegte mein rechtes Standbein weg. Ich stürzte.

Schnell wie eine Tigerin setzte Christiane einen Haltegriff um meinen Hals an. Weit spreizte sie ihre gebräunten Beine und drückte mit dem Gewicht ihres Oberkörpers auf meinen Brustkorb. Nur meine guten Reflexe und mein dürrer, durch das regelmäßige Handballtraining aber doch recht passabel entwickelter Oberkörper verhinderten die sofortige Schulterniederlage, Ich stemmte mich mit aller Kraft gegen ihren festen Griff, während ich gleichzeitig den Druck ihrer bikiniverhüllten Brüste gegen meine Wangen fühlte. Wucht und Wärme des Frauenkörpers stürmten mit sinnlicher Intensität auf mich ein.

„Gefällt´s dir da unten?“ Ich blickte am Busen meiner Gegnerin vorbei in ein Gesicht voll Schadenfreude, kaum dreißig Zentimeter von Christiane und mir entfernt. Die Lästerei meiner Süßen war der verdiente Konter für meine Bemerkungen vor einigen Minuten, mit denen ich ihre Niederlage kommentiert hatte. Und nun war meine Tante auf dem besten Wege, mir das gleiche Schicksal zukommen zu lassen. Nur viel schneller.

Männlicher Stolz stieg in mir auf. Ich stemmte meine Füße auf die Matte, warf mich hoch, zur Seite, doch Christiane hielt ihre Position. Während ich mich mit all meinen Kräften wehrte, blickte mir Christiane mit ihrem herausfordernd-ironischen Lächeln, das ich schon aus ihrem Kampf gegen Elke kannte, ins Gesicht, während Elke die peinlichen Szenen mit ihrem Smartphone verewigte. Doch alle meine Bemühungen, dem Griff zu entweichen, wurden von Christiane vereitelt.

Ich gab alles, minutenlang und schweißgebadet, aber ich hatte meine Meisterin gefunden. Meine Tante ritt mich quasi müde. Es fiel mir schwerer und schwerer, unsere beiden Körper durch den Raum zu bewegen, bis es mir nur noch knapp gelang, die Brücke zu halten. Und immer dieses amüsierte Lächeln, mit dem Christiane mich musterte, dieser war-das-schon-alles-Gesichtsausdruck, der mir mehr zusetzte als der Griff ihrer starken Arme oder die drohenden Brüste über meinem Gesicht. Das ironische Lächeln glitt ins Spöttische. „Was machst du eigentlich die ganze Zeit da unten?“

Einen sportlichen Wettkampf gegen eine Frau zu verlieren ist schlimm genug. Dabei noch geneckt zu werden setzte der Blamage die Krone auf. Ich konterte. „Ich zähle Jahresringe, und bei dir dauert das eben.“ Christiane gefroren die Gesichtszüge. Angesichts meiner nicht gerade vorteilhaften Position befürchtete ich das Schlimmste. Und registrierte erleichtert, dass wieder ein Lächeln ihr Gesicht zog. „Touché. Ich bitte um Entschuldigung. Bringen wir es sportlich zu Ende.“ Christiane hatte Stil.

Der weibliche Macho-Spruch hatte nicht nur meine letzten Kräfte geweckt, sondern auch meinen Schutzengel. Gerade als ich mich mit Hilfe meiner verbliebenen Energiereserven ein wohl letztes Mal aufbäumte, ertönte das schrille Klingeln von Elkes Smartphone. Christiane blickte reflexartig hoch. Ich nutzte den Moment der Ablenkung, in dem ihr Griff an Konsequenz verlor, um sie über mich hinwegzudrücken. Christiane schrie überrascht auf, und ich konnte meinen Kopf auch aus ihrer Armbeuge herauszwängen und sie nach hinten stoßen. Christiane prallte auf den Rücken.

Wenn, dann jetzt! Adrenalin und angegriffener Stolz befähigten mich zu Bewegungen, die ich selbst mir nicht mehr zugetraut hätte. Ich drehte mich in Christianes Richtung, warf mich gegen ihren festen Körper und schlang meinen rechten Arm um ihren Nacken. Dann drückte ich meinen Oberkörper auf ihren Brustkorb und spreizte meine dürren Beine. „Saved by Bell.“ Dem witzigen Kommentar von Elke, die den Anruf weggedrückt hatte, um nichts von unserem Schauspiel zu versäumen, war nichts hinzuzufügen. Christiane und ich mussten trotz der Anstrengungen und der Intensität unserer Auseinandersetzung lachen.

Egal wie er zu Stande gekommen war, ich nutzte meinen Vorteil. Nun blickte ich prüfend in das weibliche Gesicht, das Wut und Konzentration verriet. Kraftvoll und gekonnt ging Christiane unter mir in die Brücke, und ich genoss den Kontakt mit diesem festen, austrainierten Frauenkörper nun aus besserer Position. Ein anerkennendes Pfeifen von Elke durchschnitt den Raum, und ich wusste nicht, galt es meiner sportlichen Leistung oder dem Anblick der Frau, die sich unter mir wand.

Mann gegen Frau, Tante gegen Neffe, dazu vor den Augen meiner Liebsten – aus welcher Perspektive ich diesen Kampf auch betrachtete, er ging über Sport hinaus. So klar hatte Christiane mich zu Beginn dominiert, und um nichts in der Welt wollte ich sie nun aus meinem Griff lassen. Und um nichts in der Welt wollte Christiane gegen mich, dem sie so oft die Windeln gewechselt hatte, verlieren. Aber was auch immer sie versuchte, um meinen Griff zu brechen oder sich hinauszuwinden, es gelang mir, die Oberlage zu halten, selbst als sie uns beide mit stakkatoartigen Kraftakten durch den Raum beförderte.

Christiane hatte eine Bärenkondition, schien einfach nicht müde zu werden, obwohl sie schon das nicht einfache Ringen gegen Elke hinter sich hatte. Uns beiden brach der Schweiß aus allen Poren, und es war purer Willen, der mich befähigte, meinen Griff zu halten. Doch irgendwann musste sie müde werden. Und nach einer oder eher zwei Ewigkeiten begann auch die starke Frau unter mir zu keuchen, blieb auch ihr nur die Kraft für die Brücke.

Ich hatte sie! War im Begriff, meine durchtrainierte Tante zu besiegen. Von Euphorie überwältigt wie vorher von ihrem Haltegriff, lernte ich über mich, dass auch ich einen fiesen Zug in mir hatte. Ich schaute zu meiner Liebsten hinüber. „SO legt man Christiane aufs Kreuz, Elke. Du denkst ans Fotografieren?“

Mein Schutzengel hatte wohl etwas gegen männliche Macho-Sprüche und Überheblichkeit. Just als ich stolz wie ein Gockel diese Wort aussprach und die optimale Kameraeinstellung für meinen anstehenden Schultersieg zu ermitteln suchte, fühlte ich, wie Christianes Körper niederging. Ihr rechtes Bein flog an meinem Gesicht vorbei, meine Wangen gerieten zwischen ihre Ober- und Unterschenkel. Ein brutal-kraftvoller Ruck, und Christiane riss mein Haupt nach hinten. Mein Hinterkopf landete hart auf dem anderen Bein meiner Gegnerin. Christiane kreuzte die Fersen, schloss die Kopfschere, und presste mit ihren bärenstarken Schenkeln.

Dieser Druck ließ keine Fragen offen. Fürchterlicher Schmerz durchschoss meinen Leib, und panisch klatschte ich ab.

Epilog

„Na ja, mein Tiger, du bist zwar sportlich, aber nicht gerade Mister Universum und im Ringen auch nicht trainiert. Mir war schon klar, dass Christiane dich schlagen dürfte; sie hat ja sogar mich besiegt.“ Meine Süße gab mir einen Kuss auf meine Stirn und zeigte mir damit, dass unsere Welt noch in Ordnung war. Sie war nicht der Typ Frau, der von einem immer siegreichen und aggressiven Alpha-Männchen beschützt werden wollte. „Außerdem haben wir eine nette Erinnerung für die Pinnwand.“

Dennoch musste ich schlucken. Tiger - musste sie diesen Kosenamen ausgerechnet jetzt verwenden? Das Display zeigte das letzte geschossene Foto und hielt den Sekundenbruchteil fest, in dem Christiane ihre kräftigen Beine um meinen Hals legte. Der Titel, den meine Kleine diesem Bild verpasst hatte, verriet viel von der Phantasie und dem Humor, die ich so an ihr liebte.

„The Tiger - Saved by the Bell? Not this time”.
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competitive mixed, folding body press, ringkampf, schoolboy pin, sister vs brother

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