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Schwestern, Teil 2

„Ich nehme Karls Herausforderung zum Ringkampf an, Maria“, verkündete Marion, „zu meinen Bedingungen….“

Zwei Wochen später

Maria versuchte, ihren Gatten beim Mittagessen vor ihrer Schwester zu warnen. „Unterschätze Marion nicht! Sie ist ein ehrgeiziger Typ und hält sich mit Nordic Walking, Yoga und Pilates fit. Du hingegen bist doch mehr der Sessel-Sportler mit Bier und Chips vor der Glotze.“

„Und wenn schon…“ hatte Karl gereizt geantwortet, „Marion hat mich mit einem fiesen Trick geleimt und öffentlich blamiert; das wird sie büßen! Ich bin jünger, größer und schwerer als sie, außerdem der Mann auf der Matte, da werde ich sie doch wohl schaffen!“ Das solltest du auch, dachte Maria. Schließlich würde auch ich gedemütigt, wenn meine Schwester meinen Gatten in aller Öffentlichkeit zum zweiten Mal schlagen und sogar in einem Ringkampf aufs Kreuz legen würde.

Marion hatte darauf bestanden, topless zu ringen. So wurde der Kampf für den Abend angesetzt und fand ohne zusehende Minderjährige statt. Dies tat der Attraktivität des Events keinen Abbruch: Nahezu alle Erwachsenen der Siedlung hatten sich um den Kampfplatz versammelt und einen ordentlichen Obolus entrichtet. Den Erlös hatte Marion für den Erwerb einer neuen Rutsche vorgesehen.

„Und los“, startete Maria den Kampf. Dass sie als Schiedsrichterin agierte, hatte Marion ebenfalls zur Bedingung für ihren Antritt gemacht. Vorsichtig schlichen Marion und Karl umeinander herum. Wie aus dem Nichts erfolgte Karls Attacke. Sein Arm zuckte vor. Marion wollte zurückweichen, doch sie war zu langsam. Karl erwischte sie mit einem Schwitzkasten, schob die Hüfte vor und warf Marion mit einem mächtigen Schwung zu Boden. Genau wie wir es geübt haben, frohlockte Maria.

Im Training hatte Karl seine Frau nach diesem Beginn immer dominiert; seine Schwägerin bekam er aber nicht richtig in den Griff. Marion wand sich wie ein Aal. Karl konnte Marion nicht flach auf den Boden drücken, wie ihm dies mit Maria immer gelungen war, sich nicht auf sie legen und mit seinem Gewicht bedrängen.

Verdienter Applaus des Publikums brandete auf. Dieses Ringen verdiente seinen Namen, dachte Maria mit widerwilliger Anerkennung für ihre Schwester. Marion hielt richtig gut dagegen. Die beiden Kontrahenten keuchten und schwitzten, und Maria vernahm, wie einige vorwitzige Nachbarn bereits über Karl zu spotten begannen und Wetten auf seine Gegnerin abschlossen.

Diese Kommentare erreichten auch Karls Ohr und taten ihr Übriges. Karl verdoppelte seine Bemühungen. Power dich nicht zu schnell aus, Schatz, flüsterte Maria in sich hinein.

Marias lautloser Appell verpuffte. Karl investierte viel Kraft in erfolglose Attacken und geriet mehr und mehr außer Atem. Der glitschige Schweiß tat sein Übriges. Schließlich gelang es Marion, ihren Kopf aus der Armbeuge ihres Gegners herauszuwinden. Das war mir nie gelungen, zollte Maria ihrer Schwester neidvoll Respekt. Marion hatte nicht nur eine große Klappe; sie konnte auch was.

Als Schiedsrichterin war sie nur wenige Zentimeter von dem ringenden Paar entfernt. So musste sie aus nächster Nähe verfolgen, wie Marion Oberwasser gewann.

Es fühlte sich an wie früher. Als Mädchen hatte Marion oft mit den Nachbarjungs gerauft und fast immer gewonnen. Viele besiegte Knaben rannten nach Gefechten mit Marion mit Tränen in den Augen zu ihrer Mutter und klagten ihr Leid, traten wenig später aber erneut gegen das überlegene Mädchen an und holten sich die nächste Abreibung ab. Zahlten sich Marions Kindheitserfahrungen nun auch hier aus? Sie schien sich an viele Griffe von damals zu erinnern und setzte Karl mit einem ganzen Arsenal von Körperscheren, Kopfscheren und Haltegriffen zu.

Karl agierte immer hektischer. Er gab alles, was in ihm steckte, doch das war nicht genug. Marion attackierte ihn wie eine wütende Stechmücke. Schließlich begrub sie Karl unter sich.

Fortsetzung folgt
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Schwestern, Teil 3

„Hab´ dich, mein Lieber“, sagte Marion, glitt auf Karls Brustkorb und drückte seine Handgelenke in die Matte. Spöttisch lächelnd blickte sie auf ihren Schwager herunter. „Siehst du? Ich brauche keine Tricks gegen dich! Selbst im Ringkampf nicht! Bin einfach stärker als du!“

„Bist du nicht!“, wütete Karl zurück, „noch hast du mich nicht besiegt!“ Maria biss sich auf die Lippe. Ihr Gatte weigerte sich, das Offensichtliche einzugestehen. Ihre Schwester hatte ihn in einem fairen Kampf überwältigt, so schwer es Maria auch fiel, sich das einzugestehen. Wie eine Königin thronte Marion auf Karl und schmiegte ihre durchtrainierten Schenkel an seine Rippen.

„Wie du willst“, versetzte Marion und bohrte ihre Knie in Karls Bizeps. Der stöhnte auf. Muskelreiten war Marions schmerzhafte Spezialität aus Jugendtagen, erinnerte sich Maria, die oft genug in ähnlicher Position unter ihrer älteren Schwester gelitten hatte. War es das anerkennende Pfeifen der Nachbarn, das Tränen in Karls Augen schießen ließ? Die Pein, die ihm Marions Knie bereitete?

Gib´ auf, Schatz, flehte Maria innerlich, du hast uns beide genug blamiert, mache es nicht noch schlimmer! Zögere das Unvermeidbare nicht hinaus! Noch aber weigerte sich Karl, seine Niederlage einzugestehen. Maria liebte ihren Gatten. Dieser Mann war das Beste in ihrem Leben. Eine feste Beziehung war das einzige, das sie ihrer Schwester voraushatte, dieser Superfrau, der alles zuzufliegen schien. Oft genug hatte Marion ihre jüngere Schwester gedemütigt; nie aber so sehr wie in diesen Momenten, als sie dazu ansetzte, ihren Gatten in einem öffentlichen Ringkampf zu demontieren.

„AHHH!“ Karl aktivierte letzte Reserven und bäumte sich auf. Diesen Kraftakt hatte Maria ihm nicht mehr zugetraut. „Du hast noch nicht gewonnen, Schwester“, stieß Maria aus, als Karl seine Gegnerin in die Luft katapultierte.

Marias Hoffnung lebte nur kurz auf. Geschmeidig wie eine Katze landete Marion auf ihren Füßen und stürzte sich umgehend auf ihren angeschlagenen Gegner. Karl drehte sich zur Seite, bekam seine Beine aber nicht zusammen. Ungeplant, aber deshalb nicht weniger wirkungsvoll bahnte sich Marions Knie den Weg zwischen Karls Oberschenkel, ihr Knie traf in seine Weichteile. „Verdammte Bitch!“, stieß Karl aus und krümmte sich schmerzerfüllt zusammen.

„Du wagst es, mich „Bitch“ zu nennen?“, zischte Marion, „das wirst du büßen!“ Erneut holte sie mit dem Knie aus.

„Stopp!“, rief Maria entsetzt. Sie fürchtete um ihre Familienplanung. Und war sie nicht die Schiedsrichterin? „Foul! Ich disqualifiziere dich, Marion!“

„Spinnst du? Das war ein Unfall!“, knurrte Marion und blickte wütend zu ihrer Schwester herüber. „Du willst doch nur verhindern, dass ich deinem Loser den Rest gebe!“

Auch das Publikum mische sich ein. Maria vernahm wütende Pfiffe und Protestrufe. „Lass´ die beiden weitermachen!“ „Ich will sehen, wie die Maus deinen Macker vermöbelt!“ forderten männliche wie weibliche Stimmen. Stand by your man, dachte Maria trotzig, entschlossen, den Kampf zu beenden, um Karl vor dem Schlimmsten zu bewahren.

„Deine Schwester hat recht, Schatz“, meldete sich plötzlich Karl zu Wort, „es war ein Versehen – dieses Mal! So will ich nicht gewinnen! Ich möchte unser Gefecht sportlich zu Ende bringen. Das sind wir auch unserem Publikum schuldig. Ich will weiter gegen Marion ringen. Wenn sie sich wirklich als die Stärkere erweisen sollte, ist das so.“

„Kompliment; vielleicht bist du ja doch kein Weichei, Karl“, kommentierte Marion anerkennend. „Das mit dem Knie tut mir Leid – dieses Mal! Du brauchst sicher eine Pause?“

„Fünf Minuten“, bestätigte Karl, erhob sich und reckte seinen Körper, um die verspannten Muskeln zu lockern.

Nach der vereinbarten Frist stellten sich die beiden Kontrahenten wieder voreinander auf. Marions entschlossener Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes; hoffentlich hat Karl gelernt, dachte Maria. Sie startete die Fortsetzung mit gemischten Gefühlen.

Finale folgt
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Schwestern - das Finale, Teil 1

Marion strahlte aus jeder Pore Selbstbewusstsein aus. Sie umschlich ihren Gegner und spähte nach Lücken in Karls Deckung. Dann explodierte sie, duckte ab und griff nach Karls Knöchel. Der zog seinen Fuß unerwartet schnell zurück. Marion geriet ins Straucheln. Karl umfasste Marions Hüften und riss sie hoch. Marion schrie auf.

Yes, jubilierte Maria leise. Endlich gelang es ihrem Gatten, Marion in Schwierigkeiten zu bringen. Hatte sie Karl unterschätzt? Sollte er sie wirklich in die Schranken weisen können?

Oh, wie sie Marion eine demütigende Niederlage gönnen würde! Marion und sie verband eine außergewöhnliche Rivalität, fast eine Hassliebe. Was auch immer Maria anstellte, immer erwies sich Marion als die Schlauere, Stärkere, Geschicktere. Marion war der Star der Familie, Maria der kleine Sidekick. Und das ließ Marion die jüngere Schwester genüsslich spüren. Maria litt extrem unter den vielen spitzen Bemerkungen und Gehässigkeiten, die Marion ihr Zeit ihres Lebens zugefügt hatte. Eine öffentliche Niederlage gegen ihren Mann Karl würde das Konto zwischen ihnen ausgleichen. Zumindest ein wenig.

Und wozu hatte eine Frau einen Gatten? Doch wohl um sie zu beschützen, um ihre Ehre zu verteidigen! „Die Niederlage im Armdrücken kannst du nicht stehenlassen!“, hatte sie Karl zugesetzt, „Mein Ehemann verliert gegen eine Frau - damit hast du auch mich blamiert! Du musst deinen – unseren– MEINEN Ruf wieder herstellen. Zuerst hatte Karl sich heftig gegen Marias Wunsch gewehrt, Marion zu einem Ringkampf herauszufordern. „Auch wenn ich stinksauer auf deine Schwester bin: Wie sieht das aus, ich, der bullige Müllmann, gegen eine so schlanke Person?“ Maria aber wusste, wie sie ihren Mann nehmen musste, um ihren Willen durchzusetzen. Sie nörgelte und lästerte, bis Karl nachgab.

Marion war eine geschmeidige und körperlich starke Frau, doch nie hätte Maria gedacht, dass sie eine ernsthafte Chance gegen Karl hätte. Marion belehrte sie gerade eines Besseren. Bis vor wenigen Minuten bedauerte Maria ihre Initiative. Nun schien sich das Blatt zu wenden. Karl jedenfalls hatte keine Hemmungen, Marion ernsthaft zu attackieren. Wuchtig donnerte er seine Schwägerin auf die Matte und warf sich auf sie. Marion bäumte sich auf. Ein Fehler. Karl schlang seine mächtigen Beine um ihren Unterleib und kreuzte die Fersen. Er presste.

„AHHHH“, schrie Marion auf. Maria wusste um die Kraft in Karls Schenkeln. In seinem Beruf legte er täglich viele Kilometer zurück, oft mit schweren Lasten. Seine dadurch gestählten Muskeln bohrten sich in Marions Unterleib. Die warf sich hin und her, konnte den Griff aber nicht brechen. „Für eine Frau hast du wirklich gut gekämpft, aber jetzt ist es vorbei. Gib´ auf, Marion!“, forderte Karl entschlossen.

„Niemals!“, konterte Marion, „Ich schaffe dich!“ Marias Schwester erwies sich als genauso zäh wie ihr Ehemann. Marion stemmte sich hoch, im verzweifelten Versuch, die Klammer zu sprengen. Immer wieder schleuderte sie ihren Leib in die Luft. Und am Ende hatte sie Erfolg! Marion warf sich mit einer Wucht empor, der Karl nicht mehr gewachsen war. Marion sprengte ihre Fesseln.

Karl rollte ab. Er starrte auf seine Gegnerin und schüttelte verwundert den Kopf. „Du bist unglaublich! Dass du da rausgekommen bist…. Wirst du denn niemals müde? Wie kann ich dich besiegen, Schwägerin?“

„Gar nicht! Ich sagte schon, ich bin stärker als du“, behauptete Marion, drückte sich hoch und marschierte auf ihren Gegner zu. Karl stellte sich. Wieder prallten die verschwitzten Leiber der beiden Kontrahenten aufeinander.

Lauter Applaus des begeisterten Publikums begleitete die Protagonisten. In diesem Moment jagte Eifersucht durch Maria. Karl steckte jede Unze seiner Energie in das Gefecht. So entschlossen, so verbissen, so engagiert hatte sie ihren Ehemann schon lange nicht mehr erlebt.

Oder war es Marions attraktiver, schweißglänzender Frauenkörper, der ihn lockte und seinen Ehrgeiz anstachelte? Karl schien es zu genießen, wenn sich seine Haut mit der seiner Gegnerin rieb. In diesem Moment wurde Maria bewusst, wie sehr sie und Karl sich körperlich auseinandergelebt hatten. Karl hatte sich schon lange nicht mehr mit einer solchen Inbrunst auf ihren Leib gestürzt, wie er das jetzt bei Marion tat.

Das dicke Ende der Familiensaga folgt
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Old 02-Jul-21, 12:34
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Schwestern - Das Finale, Teil 2

Der verbissene Kampf der Geschlechter zog das Publikum immer stärker in seinen Bann. Die Männer feuerten Karl an, die Frauen Marion, und die beiden zahlten mit Leistung zurück. Ihre Leiber stemmten sich gegeneinander, sie keuchten und stöhnten. Sie gaben es sich richtig, erkannte Maria, und sie genossen das Match.

Der epische Fight wogte hin und her. Mal zappelte Karl in Marions Beinschere, mal rollte er sie ein, um sie auszuzählen, doch irgendwie strampelte Marion sich wieder frei und attackierte erneut. Karl versuchte, sie zu pinnen, nur um Sekunden später in ihrer Kopfschere zu schwitzen. Was würde siegen? Karls Wucht und Gewicht oder Marions Geschicklichkeit?

Nach fünfzehn intensiven Minuten schien sich die Waage in Richtung Karl zu neigen. Es fiel Marion immer schwerer, seinen massigen Körper zu wenden. Schließlich begrub Karl seine Gegnerin im Grapevine Pin unter sich. Sichtbar ermattet, aber zufrieden, fast triumphierend schaute er auf Marion herab. „Jetzt bist du erledigt, Marion!“

„Davon träumst du!“, stieß Marion aus, spreizte ihre Beine und drückte ihr Becken hoch. Der Schweiß um ihre Körper tat sein Übriges. Karl konnte die Umklammerung der Beine nicht mehr halten.

Schlaff lag Karl auf seiner Gegnerin. Ein Schauer durchlief seinen erschöpften Körper. „Du machst mich fertig, Marion. Ich kann nicht mehr…“ stieß er erschöpft aus.

„Ich weiß“, bestätigte Marion, „jetzt gehörst du mir.“ Lässig drehte sie ihren Gegner auf den Rücken und setzte sich wie schon zu Beginn des Gefechts auf seinen Brustkorb. Maria stiegen Tränen der Wut und Enttäuschung in die Augen. Wieder thronte ihre Schwester wie eine Königin auf ihrem Gatten. „Bitte besiege ihn nicht durch Muskelreiten, Schwester“, flüsterte Maria so leise, dass nur Marion und Karl es hören konnten.

„Den Gefallen tue ich dir gerne, meine Liebe“, antwortete Marion und ließ ihre Blicke auffordernd durchs Publikum schweifen. „Eins – Zwei „ begann sie laut zu zählen. Und alle, alle stimmten sie ein.

Marion zelebrierte ihren Triumph, badete in der Anerkennung des Publikums, das sich komplett auf ihre Seite geschlagen hatte. Jede Ziffer, die Marions Mund verließ, schmerzte Maria. Am meisten aber setzte ihr die Bewunderung zu, die sie in Karls Augen erkannte. Demütig wie zu einer Göttin schaute er zu seiner Bezwingerin auf.

„Zehn!“ Es war vorbei.

Maria senkte ihren Kopf. Sie würde lange brauchen, um diese Demütigung zu verarbeiten. Langsam drückte sich Marion von ihrem Gegner ab, reichte ihm die Hand und zog ihn hoch. Ein anerkennendes Lächeln stieg in ihr Gesicht. „Kompliment, Karl, hast dich gut gehalten. Du bist zwar nicht so gut wie ich, aber fast. Das sollten wir wiederholen. Du ziehst jetzt für einige Zeit zu mir.“

Keine Frage, keine Aufforderung, einfach eine Feststellung. Und das Schlimmste für Maria war, Karl nickte gehorsam. Maria stand da wie vom Donner gerührt. Das darf nicht wahr sein, dachte sie immer wieder und kniff sich in den Arm. Es schmerzte. Sie träumte also nicht. Der Alptraum war Realität. Marion hatte Karl nicht nur im Ringkampf unterworfen, sie hatte ihn ihrer eigenen Schwester geraubt.

Marias Leben zertrümmerte. Marion würde Karl seinen Stolz brechen, ihn fertigmachen und als Wrack zu ihr zurückschicken. Nie mehr würde Karl der Alte sein. Nie würde er Maria so anschauen wie er das jetzt mit Marion tat.

„Und ich?“ flüsterte Maria. „Musst du mir alles nehmen, Marion?“

„Was soll das Geflenne? Erst jagst du deinen Mann in einen Ringkampf gegen mich, und dann jammerst du über die Konsequenzen, wenn ich ihn aufs Kreuz lege und ihm zeige, wozu richtige Frauen in der Lage sind? Das ist erbärmlich! Und natürlich nehme ich dir nicht alles, Schwester!“, erwiderte Marion mit hämischem Grinsen. „Du kannst gerne das Waffeleisen haben….“
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Question Re: German Storys

Frage an die Moderatoren: Vor der Eröffnung des deutschen Sub-Forums wurden alle Geschichten unter German Storys gesammelt, während die englischen Storys jeweils einen eigenen Ordner bekamen. Machte ja auch Sinn.

Mit dem deutschen Subforum und der Verlagerung der German Storys haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Wie soll es laufen: Soll/darf jede Geschichte einen eigenen Ordner erhalten oder soll wie bisher unter German Storys "gesammelt" werden?
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  #246  
Old 03-Jul-21, 21:05
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Frage an die Moderatoren: Vor der Eröffnung des deutschen Sub-Forums wurden alle Geschichten unter German Storys gesammelt, während die englischen Storys jeweils einen eigenen Ordner bekamen. Machte ja auch Sinn.

Mit dem deutschen Subforum und der Verlagerung der German Storys haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Wie soll es laufen: Soll/darf jede Geschichte einen eigenen Ordner erhalten oder soll wie bisher unter German Storys "gesammelt" werden?
Auf dies haben wir keinen Einfluss, leider.

Wir sind nur Moderatoren mit beschränkten Rechten. Ich denke einen eigenen Subforum wäre zuviel verlangt, schon jetzt ist das Forum für viele zu gross...
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Old 04-Jul-21, 04:15
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Legs Re: German Storys

Ein Privatdetektiv, eine Drohne und ein starkes Mädchen - das Kennenlernen

Die Bilder, die die Drohne auf Franks Display spielte, ließen ihn schwindeln. Verfluchte Höhenangst! Frank schloss die Augen, um seine flatternden Nerven zu beruhigen. Er hasste die kleinen Fluggeräte, die sich in den letzten Jahren aber als unerlässliche Hilfsmittel für Privatdetektive erwiesen hatten. Er musste einfach lernen, sie einzusetzen, wenn er in seinem Job bleiben wollte. Und dazu musste er seine vermaledeite Akrophobie überwinden. Irgendwie.

„Geht es dir nicht gut?“ Erschrocken riss Frank seine Augen auf. Vor ihm stand ein braunhaariges Mädchen, das ihm knapp bis zum Kinn reichte, schlank, hübsch und mit einem roten Rucksack auf dem Rücken. Er hatte sich so auf die Drohne konzentriert, dass ihm ihr Kommen entgangen war. Mit fatalen Folgen. Frank verlor die Kontrolle über die Steuerung. Die Drohne beschleunigte und jagte in das Astwerk der Eiche hinein, die sie bisher umkreist hatte wie ein hungriger Moskito.

„Verdammt!“, fluchte Frank. Zumindest stürzte das teure Ding nicht ab. Offensichtlich hatte es sich in den Zweigen verfangen. Frank stellte den Motor ab.

„Das wollte ich nicht.“ Ihr Tonfall drückte Bedauern aus. Eigentlich war die junge Frau genau sein Typ. Momentan aber hatte er andere Sorgen. „Du kannst nichts dafür, wolltest nur helfen. Ich heiße Frank.“ „Nadia!“, stellte sie sich vor. „Freut mich, dich kennenzulernen.“ Frank blickte nach oben. „Und wie bekomme ich die Drohne jetzt von diesem blöden Baum runter?“

„Na, hochklettern und abpflücken!“, erwiderte Nadia im Brustton größter Selbstverständlichkeit. Frank schoss der Schreck in die Glieder. Die Drohne dürfte sich etwa acht Meter über ihnen befinden. Allein der Gedanke, sich in derartige Höhen zu begeben, ließ seinen Magen verkrampfen.

„Das bekommst du nicht hin; ich verstehe….“ sagte Nadia und schnallte den Rucksack ab. Sie marschierte auf die Eiche zu, umschlang den mächtigen Stamm mit Armen und Beinen und zog sich wie ein junges Äffchen in die Höhe. Alle Achtung, dachte Frank und bewunderte Nadias sportlichen Körper, ihre Beweglichkeit und ihren Mut. Allein wie sie ihre definierten Beine an den Stamm presste weckte erotische Fantasien. Frank genoss den Anblick, bis Nadia im Geäst verschwand. Es raschelte, und ihr Schopf erschien zwischen den Zweigen. Triumphierend hielt Nadia die Drohne in die Höhe.

„Ich starte den Motor“, rief Frank hoch, „bleib´ außer Reichweite der Rotoren!“ Vorsichtig ließ Nadia das Gerät los. Mit leichter Schräglage, aber gut steuerbar schwebte die Drohne durch die Luft. Frank ließ das Fluggerät landen, während Nadia ebenso flink wieder herabstieg wie sie heraufgeklettert war.

Eine Stunde später genossen Nadia und Frank Kaffee und Kekse in der Anlage des Boxclubs, die Frank gemietet hatte. Nadia hatte berichtet, dass sie mit ihrem Rucksack eine Woche Abenteuerurlaub in den Bergen absolvierte, von ihren Eltern zu ihrem Achtzehnten spendiert. „Hast du keine Angst, als junge Frau so ganz allein in der Halbwildnis, Nadia?“

Nadia grinste. „Ich kann gut auf mich aufpassen, glaube mir. Übrigens suche ich noch eine Übernachtungsmöglichkeit. Gibt es in der Nähe eine Jugendherberge oder ein günstiges Hotel?“

„Du kannst natürlich im Gästezimmer schlafen, allein schon als Dank für die Drohnenrettung. Übrigens ein großes Kompliment für deine Kletterkünste; ich hätte das nicht hinbekommen.“

„Kein Ding. Für so eine Aktion benötigt man schon eine Menge Schmalz, besonders in den Beinen, und das hat halt nicht jeder.“

„He!“ Frank mochte Nadia, doch diese Äußerung ärgerte ihn. Er hasste es, wenn jemand seine Fitness in Frage stellte. Besonders eine Frau. „Es lag nicht an meiner Kraft, dass ich nicht hochklettern konnte! Ich hab´ leider Höhenangst.“

Nadia ließ einen prüfenden Blick über Franks Beine streichen. „Ich glaub´ trotzdem nicht, dass du genug Power in den Schenkeln hättest.“

Anders als du, willst du andeuten, nicht wahr? Na warte, Mäuschen, dachte Frank, dir werde ich dein freches Mundwerk schon stopfen. „Wir können ja Beindrücken machen! Der Verlierer – die Verliererin – macht morgen das Frühstück.“

„OK“, antwortete Nadia knapp, „ich mag die Eier hart.“ Sie zog den Stuhl zurück und setzte sich Frank gegenüber. Angst, sich einer Herausforderung zu stellen, hatte diese Frau auf jeden Fall nicht, bemerkte Frank. Er mochte ihren selbstbewussten Stil.

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Ein Privatdetektiv, eine Drohne und ein starkes Mädchen - das Kräftemessen

Nadia wählte die Außenlage. Frank beschloss, kurzen Prozess zu machen und ihre Beine sofort auseinanderzureißen. „Los!“, gab Nadia das Startzeichen. Frank presste umgehend mit voller Kraft und war überrascht, dass Nadia gegenhielt. Schenkel drückte an Schenkel. Keinen Millimeter konnte er Nadias Beine bewegen. Nach zwanzig Sekunden war sein Gesicht von Anstrengung gezeichnet; Nadia hingegen lächelte ihn stoisch an. „Willst du nicht langsam anfangen?“

Jetzt verspottete sie ihn auch noch! Wortlos intensivierte Frank seine Bemühungen. Ohne Erfolg. Ihm brach der Schweiß aus, seine Beine begannen zu zittern, während Nadia mühelos in ihrer Position verharrte. Frank hielt sich für einen kräftigen Sportler, doch diese Frau belehrte ihn eines Besseren. Zwei Minuten verbrachten sie in dieser Position.

„Mir wird langweilig“, verkündete Nadia und hielt sich spielerisch gähnend die Hand vor den Mund, „da du nicht willst oder kannst, übernehme ich jetzt.“ Nadias Druck schien sich binnen einer Sekunde zu verdoppeln. Frank hatte keine Chance, gegenzuhalten. Wuchtig knallten seine Knie zusammen. Breit grinsend starrte Nadia ihn an. „Noch Fragen?“

„OK, mit den Beinen bist du stärker als ich!“, räumte Frank wütend ein. Was hätte er auch sagen sollen; seine Schenkel klemmten zwischen den knien seiner Gegnerin wie in einem Schraubstock. „Bitte gib´ mich frei!“

Nadia folgte seinem Wunsch. Erleichtert spürte Frank wieder das Blut durch seine Adern pulsieren. „Willst du Revanche?“, bot Nadia an, „Dieses Mal du in Außenlage?“

Die Gedanken rasten durch Franks Hirn. Dass Nadia mit den Beinen stärker war als er hatte er begriffen, und wenn sie seine Schenkel brutal nach außen drücken würde könnte er sich ernsthaft wehtun; der Beweglichste war er leider nicht. Die Revanche gegen das starke Mädchen auszuschlagen ging aber gegen seine Ehre. „Wie wäre es mit Armdrücken?“, schlug er vor.

Nadia schüttelte den Kopf. „Da entscheidet eher Technik als Kraft, und du hast deutliche Vorteile mit deinen langen Hebeln. Ein Sieg von dir würde nichts bedeuten. Nein, wenn du wissen willst, wer von uns stärker ist, lass´ uns lieber ringen.“

Frank traute seinen Ohren kaum. Dieses attraktive weibliche Wesen wollte mit ihm in den körperlichen Clinch? Das hätte er sie nie zu fragen gewagt. War das ein Zeichen, dass Nadia sich so zu ihm hingezogen fühlte wie er zu ihr? Franks Mund wurde trocken. „OK“, quetschte er heraus. „Das passt auch gut: Diese Anlage wird gerne von Boxern als Trainingslager genutzt, deshalb gibt es hier einen Keller mit einem kleinem Ring.“

Fünfzehn Minuten später standen sie sich gegenüber. Ich muss sie besiegen, schwor sich Frank und attackierte wie ein wilder Stier. Das überraschte Nadia; wuchtig schleuderte er sie zu Boden. Nadia wollte sich wegrollen, doch Frank begrub sie unter sich. Nadia wand sich wie eine Schlange und kam frei, aber bevor sie aufstehen und sich besser positionieren konnte bekam Frank sie in seine Beinschere. Er presste.

Und war erstaunt, dass sein Druck keine Wirkung zu zeigen schien. Lag es an der Kraft, die er im vorherigen Beindrücken gelassen hatte? An den Bauchmuskeln, dem Ehrgeiz und der Zähigkeit seiner Gegnerin? Nadia atmete angestrengt, krümmte sich zusammen, ließ aber keine Zeichen der Überforderung oder gar der Verzweiflung erkennen. Im Gegenteil: Während Frank erste Anzeichen von Krämpfen verspürte, stand Nadia sogar auf, mit Frank als Last um ihre Hüften, und begann, sich zu drehen.

Nicht das, stöhnte Frank innerlich. Jede Bewegung durch die Luft aktivierte seine Höhenangst. Und genau auf diese Schwäche schien Nadia abzuzielen. Drei Runden absolvierte sie mit ihm. Frank atmete hektisch, bleich im Gesicht, und Nadia erwies sich als gnädig. Langsam, fast sanft setzte sie ihn auf dem Ringboden ab. Frank versuchte, seine bebenden Nerven in den Griff zu bekommen, doch Nadia ließ ihm keine Zeit zur Erholung. Vertauschte Rollen, dachte Frank, als Nadia mit ihrem festen Gesäß auf ihn prallte. Vier Mal. Sieben Mal. Zwölf Mal.

Das Gefecht war entschieden. Schlaff lag Frank unter seiner Gegnerin. Nadia ließ sich auf seinem Brustkorb nieder, pinnte mühelos seine Hände auf die Matte und blickte fragend zu ihm herunter. „Du bist besiegt, Frank; gibst du auf, oder muss ich dich auszählen?“

„Nicht nötig“, erwiderte Frank mit zerknirschtem Gesicht. „Ich gebe mich geschlagen!“ Auch im Ringkampf war das Mädchen ihm also überlegen. Was mochte sie von ihm denken? Sie musste ihn doch für ein Weichei halten. Seine zarte Hoffnung auf den Beginn einer Beziehung wurde von Nadias Druck geradezu zerquetscht. Frank verfiel in tiefste Frustration.

Fortsetzung folgt
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Ein Privatdetektiv, eine Drohne und ein starkes Mädchen - Vielleicht im Boxen?

Erschöpft und deprimiert zog sich Frank früh zurück und verbrachte eine schlaflose Nacht; seine Niederlagen gegen Nadia gingen ihm nicht aus dem Sinn. Um sich abzulenken, stand er im Morgengrauen auf. Er reparierte die Drohne, er kochte Kaffee und Eier, er deckte den Tisch, doch immer wieder brach die Erinnerung an den Vortag durch.

Es war zum Mäusemelken: Da lernte er eine Traumfrau wie Nadia kennen, nur um von ihr blamiert zu werden bis auf die Knochen. Sie war es, die die Drohne aus dem Baum holte. Sie erwies sich als die Stärkere beim Beindrücken. Und sie besiegte ihn schließlich sogar noch in einem Ringkampf. Nadia musste ihn für ein riesiges Weichei halten. Frank schien es, als versemmelte er gerade die Chance seines Lebens.

„Guten Morgen“, flötete Nadia fröhlich und betrat den Raum.

„Morgen“, knurrte Frank zurück. Nahezu schweigend nahmen sie das Frühstück ein. Immer wenn Nadia Frank ansprechen wollte, wich er aus. Bis es ihr zu viel wurde. Nadia legte das Messer beiseite. „OK!“, sagte sie. „Wir müssen uns nicht unterhalten, aber ich würde es schon gerne tun; ich finde dich nämlich ziemlich sympathisch. Du aber spielst den großen Schweiger. Was ist los?“

Frank entschied sich für offene Karten. „Ich kann nicht damit umgehen, was gestern geschehen ist. Dass du, eine Frau, dich als die Bessere, die Stärkere erwiesen hast….“

„Ich bin dir auf vielen Gebieten körperlich überlegen; damit wirst du leben müssen“, erwiderte Nadia, „aber ehe du dich in Selbstzweifeln zerfleischt solltest du wissen, dass ich Eiskunstlauf auf höchstem Niveau betreibe.“

„Daher die Beweglichkeit beim Baumbestieg und beim Ringen“, fiel es Frank wie Schuppen von den Augen.

„Und meine starken Beine. Es war unfair von mir als Leistungssportlerin, gegen einen Normalo wie dich anzutreten, und dafür bitte ich um Entschuldigung. Ich trainiere nahezu jeden Tag, zum Ausgleich zum Beispiel auch Leichtathletik, Boxen und Schwimmen. Es gibt wahrscheinlich kaum einen Sport, bei dem du mit mir mithalten kannst.“

„Das glaube ich nicht!“, sprudelte es aus Frank heraus, „Boxen trainiere ich auch, und ich wollte immer schon herausfinden, wie ich mich in einem Wettkampf schlagen würde. Was hältst du von einem Match? Da könnte ich dir zeigen, dass ich ….“

„dass du zumindest in einem brutalen Männersport der Stärkere bist, nicht wahr?“, antwortete Nadia genervt. „Na gut, wenn du es für deinen Seelenfrieden brauchst…. Danach ist aber gut.“

„Danach ist gut“, versprach Frank.

Sie vereinbarten den Fight für den Nachmittag. Frank fieberte dem Kampf entgegen und brachte sich in Form, während Nadia die Zeit nutzte, die Gegend zu erkunden. Um fünf Uhr standen sich die beiden gegenüber. Frank programmierte die Ringuhr, die nach jeweils drei Minuten zum Rundenende läutete.

Frank hatte sich eine Strategie zusammen gebastelt. Da Nadia ihm als Leistungssportlerin in Sachen Kondition sicherlich überlegen war wollte er auf einen schnellen Sieg gehen und sie mit Aggressivität überrollen. Kaum hatte die Ringuhr das Startsignal gegeben, schoss er wie ein Bulle auf Nadia zu und überzog sie mit harten Jabs und Haken. Überrascht, geradezu erschrocken wich Nadia zurück. „He, willst du mich verletzen? Du haust ja richtig zu!“

„Was dachtest du denn?“, gab Frank entschlossen zurück, „ich will dir schließlich zeigen, dass ich als Mann was drauf habe!“ Wuchtig drängte er seine Gegnerin in die Ringecke und überzog sie mit einem Schlaghagel. Nadia verbarg ihr Gesicht hinter der Doppeldeckung, doch immer wieder prallten seine Fäuste auf Leib und Gesicht. „Jetzt siehst du, was geschieht, wenn eine Frau einen Mann zu sehr reizt! Gibst du auf, Nadia?“

„Nein!“ Nadias Stimme klang mehr nach Enttäuschung als nach Entschlossenheit. Sie duckte unter einer Geraden von Frank ab, tänzelte und stand plötzlich neben ihm. Zwei kurze Haken trafen Franks untere Rippen. Keine heftigen Wirkungstreffer, aber Frank krümmte sich zusammen. Diese Sekunde genügte Nadia, um ihn mit ihren Fäusten in die Ecke zu drücken, aus der sie selbst kurz zuvor entwichen war.

Finale folgt
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Legs Re: German Storys

Ein Privatdetektiv, eine Drohne und ein starkes Mädchen - Acht - Neun - Aus?

Nun schlug Nadia zurück. Ihre Schläge hatten nicht die Wucht wie die von Frank, aber sie traf häufiger und gezielter. Gutes Auge, registrierte er bewundernd, während ein echter Trommelwirbel auf ihn niederprasselte, ein perfekte Balance und Koordination. Abschlachten lassen wollte Frank sich nicht. Er versuchte, zurückzuschlagen, doch seine wilden Konter hieben nur Löcher in die Luft. Sein Ziel war viel zu flink für ihn.

Frank musste der Realität ins Auge sehen: Das Mädchen führte ihn vor! Sie erwies sich auch im Boxen als die Bessere.

Nicht schon wieder, dachte Frank. Alle Vorsicht ignorierend warf er sich nach vorne und startete einen Verzweiflungsangriff. Wollte er dem Gefecht eine Wende geben, musste er auf den Lucky Punch setzen und dabei notgedrungen seine Deckung öffnen. Geschmeidig, mit einem spöttischen Lächeln auf den Lippen tänzelte Nadia ihn aus und versetzte ihm im Vorbeigehen einen schmerzhaften Leberhaken.

Ein echter Wirkungstreffer. Frank wurde schummrig. Er stieß gepressten Atem aus, seine Arme sackten an seine Seite. Offen und wehrlos stand er da und rang nach Atem. Frank konnte seine Glieder nicht kontrollieren und fühlte sich wie ein Meerschweinchen auf freiem Feld im Auge des Adlers, hilflos und verletzlich.

Nadia musterte ihn, und Frank las echtes Bedauern in ihren hübschen Gesichtszügen. „Eigentlich fand ich dich wirklich nett. Schade!“, sagte Nadia und visierte Franks Kinnspitze an.

Ein lästiges Piepen weckte Frank. Instinktiv blickte er auf die Ringuhr, die Quelle der schrillen Geräusche. Sie zeigte die siebente Runde an.

Frank schüttelte seinen Kopf, um die Benommenheit zu vertreiben. Eine halbe Stunde hatte er also in gnädiger Ohnmacht verbracht. Zumindest hatte Nadia ihm ein zusammengerolltes Handtuch unter den Kopf gelegt. So ganz egal war er ihr dann wohl doch nicht.

Nadia, schoss ihm durch den Sinn. Verdammt! Er hatte sich wie der letzte Idiot benommen! Wollte unbedingt beweisen, dass er der Stärkere war! Pustekuchen. Die Tracht Prügel, die sie ihm verabreicht hatte, hatte er sich redlich verdient. So durfte seine Begegnung mit Nadia nicht enden. Er musste sie unbedingt um Entschuldigung bitten.

Frank quälte sich auf die Beine und wankte die Kellertreppe hoch. Natürlich hatte Nadia das Haus verlassen. Sie dürfte einen Vorsprung von etwa fünfzehn Minuten haben. In welcher Richtung sollte er sie suchen? Er konnte doch nicht ahnungslos durch die Gegend stolpern, und selbst wenn er richtig spekulierte war er auf seinen wackligen Beinen viel zu langsam, um sie einzuholen. Anrufen konnte er sie auch nicht, er hatte sie nicht nach ihrer Handy-Nummer gefragt. Ob Nadia sie ihm gegeben hätte?

Es gab aber eine Chance, Nadia aufzuspüren und mit ihr Kontakt aufzunehmen: Die Drohne!

Entschlossen packte Frank das Fluggerät, trat vor das Haus und ließ es auf die maximal erlaubte Höhe von einhundert Metern aufsteigen. Die Linse stellte er auf Weitwinkel. Lange wurde Frank nicht fündig, seine Verzweiflung wuchs, doch dann entdeckte er einen kleinen roten Punkt, der sich zügig Richtung Osten bewegte. Das musste Nadias Rucksack sein!

Frank ließ die Drohne sinken. Während sie herabschwebte, wurde ihm bewusst, was gerade geschehen war: Er betrachtete Bilder aus großer Höhe - und spürte keine Angst! Hatte die Furcht, er könnte Nadia niemals mehr wiedersehen, seine Akrophobie überlagert? Oder hatte ihn vielleicht sogar Nadias fürchterlicher KO-Schlag irgendwie von seinem Leiden kuriert?

Einen Meter vor Nadia ließ er die Drohne in der Luft schweben. Nadia blieb stehen. „Sorry, sorry, sorry“, ließ Frank auf dem Display der Drohne erscheinen, „kommst du zurück?“, setzte er hinterher. „Bitte! Ich möchte mich persönlich entschuldigen!“

Zögernd blickte Nadia in Richtung der Anlage. Zumindest wies sie seinen Kotau nicht entrüstet zurück. Hatte er noch eine Chance bei ihr? Frank hielt den Atem an. Wie würde Nadia entscheiden?
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