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Old 11-Aug-15, 06:47
max50 max50 is offline
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In the stories on my blog to women going there the men dominate . The stories are in the German language .

In den Geschichten auf meinem Blog, geht es um Frauen, die Männer dominieren. Oft sind es zierliche Kampfsportlerinnen.
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Hier die Fortsetzung der aktuellen Geschichte:

Die Abenteuer des John Eff P.I. Die Geigerin

Sein Mandant, ein korpulenter Mann mit hoher Stirn, gab John den Auftrag, die junge Geigerin im Nachbarhaus, von ihrem lauten Geigen abzuhalten. Nun steht er vor ihrer Türe und drückt den Klingelknopf, unter dem der Name Cynthia steht.

Eine junge Frau öffnet. Zweifelsfrei ist es Cynthia, die Geigerin, die das Objekt des Anstoßes in ihren Händen hält. John mustert sie mit strengem Blick. Die langen, blonden Haare trägt sie offen, wild und garnicht so brav, wie John es von einer Geigerin erwartet hätte. Der Saum des engen, hellen Rockes spannt über den Knie und unterstreicht ihre schlanke Figur. John mag Frauen die schwarze Strümpfe tragen und Cynthia enttäuscht ihn nicht. Trotz der hohen Schuhe blickt er auf die junge Frau herab. Ihr dunkles Shirt ist sehr kurz und der nackte Bauch verrät, dass sie nicht nur dem Geigenspiel frönt, sondern auch viel Zeit der Formung ihres perfekten Körpers widmet.

“Ich übe gerade Geige. Was wollen sie?”, fährt ihn Cynthia an.
“Das haben sie auch nötig” kontert John trocken.
Empört faucht sie: “Was erlauben sie sich?", und der strenge Blick, ihre blauen Augen, unterstreicht noch ihre Verärgerung.
Ruppig drängt sich John durch die Eingangstüre und erklärt: "Ok Lady, Ihre Musikkarriere ist hiermit beendet."
Mit einem lauten Knall schließt sie die Türe.
“Mr Adams, von nebenan hat sie geschickt. Stimmt’s?” fragt sie mit verschränkten Armen.
Aus der Innentasche seines zerknautschten Trenchcoats kramt er eine Karte und reicht sie ihr: “John Eff, Privatdetektiv. Ich werde jetzt für Ruhe sorgen.”Ungläubig schüttelt Cynthia den Kopf: “da bin ich aber mal gespannt.”
Energisch fordert John sie auf: "Schluss jetzt Schätzchen! Her mit der Fidel!"
“Können sie singen John?” entgegnet ihm Cynthia unbeeindruckt, während sie aus ihren hohen Schuhen schlüpft.
“Ich singe nie”, gab er ihr mürrisch zu verstehen.
“Oh ich werde es ihnen beibringen. Das macht Spaß. Sie werden sehen”, haucht sie zart und sucht, süß lächelnd, seine Nähe.
“Ich bin ein Mann und ein richtiger Mann singt nicht”, so John.
Ungeachtet seiner Worte beginnt sie eine Melodie zu summen. Sie schaut ihm dabei tief in die Augen und berührt ihn zärtlich an seiner Schulter. Verlegen kämmt er sich eine fettige Strähne aus dem Gesicht: “lass das Trällern...”, doch plötzlich!

“AAAHHG!... was zum Teufel…”, flucht er und fällt auf die Knie. Ein stechender Schmerz zwischen seinen Beinen, ausgelöst durch ein Berührung ihres spitzen Knies, dass sie angehoben hat. Schützend streckt er eine Hand gegen ihren Schenkel, da ihr gebeugtes Knie bereit ist, noch einmal zu zustoßen. Durch die schwarzen, leicht seidig glänzenden Nylonstrümpfe, fühlt er die angespannten Muskeln ihrer Schenkel, die durch den dünnen Stoff der Strümpfe schimmern. “Das war die falsche Tonlage John. Lass es uns nochmal versuchen”, lästert die zierliche Blonde. John müht sich wieder auf die Füße und schält sich aus seinem zerknautschten Trenchcoat. Er wirft ihn in die Ecke und lässt die Krawatte, sowie sein Sakko folgen. Befreit von den lästigen Klamotten, erhebt er seine dünnen Arme und ballt die Fäuste zum Kampf. "Ein Mann muss handeln wie ein Mann”, denkt er sich, indes die kecke Blondine den engen Rock, langsam an ihren Beinen, zu Boden gleiten lässt. Sie ist sich der Wirkung ihrer schlanken Beine wohl bewusst, denn sie bemerkt, wie sie John's Beachtung auf sich ziehen.

Cynthia kämmt sich mit den Fingern die wilden blonden Strähnen aus dem Gesicht und dreht ihm elegant ihre rechte Seite zu. Als sie die Arme bereit zum Kampf erhebt, formt sich ihr Bizeps zu einem leichten Hügel. Beeindruckt von dem sportlichen Körper der selbstbewussten Geigerin und ihrer Art sich zu bewegen, kommen ihm Zweifel an seiner Überlegenheit. “Das kleine Biest ist stärker als ich dachte, doch ein echter Mann lässt sich nicht einschüchtern. Schon garnicht von einem Mädchen”, denkt er um sich Mut zu machen. Aber kein Zweifel, Cynthia weiß genau was sie tut. Lustvoll mustert er sie, denn ihre bedrohlich Haltung, und ihr angespannter Körper, lassen sie noch attraktiver wirken. Das enge, dunkle Shirt bringt ihre festen, runden Brüste gut zur Geltung, und ohne BH wackeln sie reizvoll, bei jedem ihrer Schritte. Ihre Nippel bohren sich provozierend durch den dünnen Stoff, und auch der flache Bauch, der sich bei jedem ihrer tiefen Atemzüge regt, ist ihm nicht entgangen.

"Na komm Vogelscheuche, hol' mich", fordert sie frech. Verkrampft packt er sie an den Schultern. Sie nutzt seine Nähe und rammt ihm ihr Knie in die Rippen. Der Schmerz, der ihm die Luft zum atmen nimmt, krümmt seinen dünnen Körper. Mit einem lauten Schrei hebt sie ihr Bein weit nach oben und lässt die Ferse auf seinen Rücken krachen. Hustend geht er wieder auf die Knie, und die Atemnot raubt ihm die Kräfte zur Gegenwehr.

Geschwind springt sie hinter ihn und verdreht seinen linken Arm zu einem schmerzhaften Polizeigriff. Dabei beugt sie sich nach unten, und er spürt ihre seidiges Haar an seinem Hals und Wangen. “Auf die Beine alter Mann”, fordert sie den hustenden Schlacks, der wegen ihres schmerzhaften Griffs anstandslos gehorcht. “Los, ans Fenster”, befiehlt sie ihm und verstärkt den Schmerz in seinem Arm.

Draußen lauscht Mr Adams, John's dicker Auftraggeber, gespannt dem Treiben. Die Geräusche die aus dem offenen Fenster dringen lassen darauf schließen, dass die Geigerin die Oberhand gewinnt. Seine Befürchtungen werden war, als John in der Gewalt der kampferprobten Blondine, am Fenster erscheint.
“Hallo Mr Adams. Wir bringen ihnen ein Ständchen”, ruft die freche Amazone.
Mitfühlend vernimmt er John's schmerzerfüllten Schrei: “AAHHH!”
“Für den Anfang nicht schlecht, lobt sie ihr Opfer. Komm John, zeig dem Dicken wie gut du singen kannst”, befiehlt sie und zwingt ihn sich aus dem Fenster zu lehnen. Mr Adams wischt sich, mit schlechtem Gewissen, den Schweiß von seiner hohen Stirn, denn schließlich war er es, der John den Auftrag gab und nun liegt er mit dem Oberkörper auf der Fensterbank, fest im Griff der zierlichen Geigerin. Während sie weiter seinen Arm verdreht, malträtieren ihre Knie seinen linken Oberschenkel um ihm weitere Töne zu entlocken. “Ohha! Ahh! Uff! Aahhhg!”, schallt es aus dem Fenster. Mr Adams kann das Leid des Detektivs nicht mehr ertragen: “ Cynthia, bitte...”, ruft er ihr zu.

Wieder stößt sie ihr spitzes Knie gegen seinen Schenkel, so dass die Muskeln seines Beines ihren Dienst versagen. Wehrlos lässt er sich auf den Rücken fallen und hofft auf ihre Gnade. Als Zeichen ihres Sieges stellt Cynthia ihren Fuß auf seine Brust, während der Dicke von draußen weiter ruft: “Cynthia, bitte lassen sie den Mann in Ruhe!" Mit hochgezogenen Augenbrauen schaut sie auf John herab: “na Vogelscheuche? Willst du meine Geige immer noch haben?” John, vor Schmerzen schluchzend: “Nein, so ein Talent muss doch gefördert werden”.

Nervös wartet Mr Adams vor dem Haus. Gespannt sieht er, wie die Türe sich öffnet. Humpelnd, den Arm unnatürlich angewinkelt, schleppt John sich ihm entgegen. “Mr Eff, es tut mir leid. Hätte ich gewusst…”, stammelt er, doch John unterbricht ihn ächzend: “Ach, sparen sie sich ihr Mitleid. Ich hatte einen Plan und er ging auf. Sie hätten sehen sollen, wie die kleine Raubkatze versucht hat sich zu wehren, doch ein richtiger Mann, wie ich einer bin, lässt sich dadurch nicht beeindrucken. Ich musste nur warten bis sie müde wurde und schon war sie in der Falle...”.
Mr Adams hilft John zu seiner alten Limousine und will noch wissen: “Konnten sie bei ihr etwas erreichen, Mr Eff? Ich meine wegen dem Geigenlärm?”
John antwortet während er krampfhaft in seinen Wagen steigt: “Aber ja...”
“Das beruhigt mich”, seufzt Mr Adams erleichtert.
Doch dann verfinstert sich John's Miene und er fügt wütend hinzu: ”Ich konnte sie davon abhalten ein Schlagzeug zu kaufen, Mr Adams!”, und gibt Gas.

Gezeichnet aber zufrieden steckt John sich eine Zigarette in sein Gesicht und betrachtet sich stolz im Rückspiegel seines Wagens, denn er weiß: Wieder hat er die Herrschaft der Frauen in ihre Schranken verwiesen und die Welt ein wenig besser gemacht.
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Old 11-Aug-15, 09:41
Mahoni Mahoni is offline
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Haha, funny ending.
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  #3  
Old 29-Sep-18, 12:08
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enozama enozama is offline
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Auch wenn die Forumsprache Englisch ist und die Story von Max50 keine Nachahmer und wenig Kommentare fand, mag es doch Mitglieder geben, die hier gerne eine deutsche Geschichte lesen. Nachfolgend ein Appetithappen. Bei entsprechenden Reaktionen setze ich die Story fort.

Chantal

Wütend kaute ich auf meiner Unterlippe. Da passte ich einen Moment beim Versenden einer E-Mail nicht auf, und schon landeten meine Wrestling-Skizzen nicht im malevsfemale-Forum, sondern im Postfach des Orga-Teams für unser Straßenfest. Also bei Chantal.

Ausgerechnet bei Chantal. Der immer fröhlichen, der nettesten Frau im Viertel. Bei der, die immer half, wenn Hilfe benötigt wurde. Beim Krankenbesuch. Beim Einkauf. Bei der Frau, der nie ein böses Wort über die Lippen kam. Meine Mutter sagte immer, Chantal sei zu naiv, zu lieb, zu gutmütig für diese Welt.

Was sollte ich zu den Bildern sagen, die sie mir nun fragend unter die Nase hielt? „Die Zeichnungen haben natürlich nichts mit dem Straßenfest zu tun. Und du hast Recht, Chantal; sie zeigen einen Mann und eine Frau beim Kämpfen. Beim Ringen“, antwortete ich stockend.

„Dass du ein Ringkampf-Fan bist hätte ich nie gedacht“, entgegnete Chantal unbeschwert. „Als Mädchen habe ich auch mal gerauft und mir Ringen ab und an im Fernsehen angeschaut. Aber Situationen wie die, die du gezeichnet hast, habe ich nie gesehen.“

Ich schluckte und suchte nach den richtigen Worten. „Ich bin ein Fan vom Ringen, aber weniger im sportlichen Bereich. Was ich mag und du auf den Zeichnungen siehst nennt sich Pin-and-Submission-wrestling, und da geht es mehr um Geschlechterkampf und Dominanz. Ehrlich gesagt ist es ein Fetisch.“

Besorgt blickte ich nach meiner Beichte zu Chantal hinüber und erkannte, dass sich ihr Gesichtsausdruck nicht verändert hatte. Kein Unverständnis. Keine Spur von Geringschätzung. Natürlich nicht. Nicht bei Chantal.

"Dafür musst du dich nicht schämen; es gibt wirklich Schlimmeres, wenn ich an Vergewaltigungsphantasien und Pädophile denke. Mir haben deine Zeichnungen übrigens gut gefallen.“

„Das freut mich, überrascht mich aber auch“, gestand ich. „Mit wem hast du früher gerauft? Mit Schulkameradinnen?“

„Nein. Es gab da einen Nachbarsjungen, Kevin, nett und total ehrgeizig. Er hat mich immer zum Raufen herausgefordert. Wenn wir gekämpft haben hatte er seine guten Momente, am Ende aber jedes Mal verloren. Was ihn nicht daran hinderte, es immer wieder zu versuchen.“ Ein schwärmerischer Ausdruck trat in Chantals himmelblaue Augen. „Waren schon schöne Zeiten. Manchmal vermisse ich diese Momente, als er unter mir zappelte und ich ihn fragte, ob er aufgab. Geht das in die Richtung, die auch dich fasziniert?“ fragte sie mit naiv-unschuldigem Blick.

Chantal offenbarte eine Seite, die ich bei ihr nie vermutet hatte, und ich konnte es nicht fassen. Da schleppte ich meine Neigung eine gefühlte Ewigkeit unter dem Siegel der Geheimhaltung mit mir herum, und diese Frau sprach so selbstverständlich darüber wie über Kuchenrezepte. Aber genau das machte es mir so leicht, ihr zu antworten.

„Ich bin mir nicht sicher. Ich sehe am liebsten ausgeglichene Kämpfe von einer Frau gegen einen Mann, bei denen am Ende meistens die Frau gewinnt. Das gibt es leider selten in der Realität, wenn die Frau dem Mann körperlich nicht gerade deutlich überlegen ist. Ich vermute, du warst älter und größer als Kevin?“

„Nein“, antwortete Chantal. „im Gegenteil: Kevin war größer, schwerer und auch deutlich älter als ich. Er ging schließlich in die zehnte, ich erst in die siebte Klasse.“ Sie ließ ihren Blick über meinen Körper wandern. „Die körperlichen Voraussetzungen zwischen ihm und mir waren damals ungefähr so wie sie es heute zwischen dir und mir sind.“

„Und dennoch hast du immer gewonnen?“ fragte ich zweifelnd.

„Ihr Männer!“ versetzte Chantal. „Dauernd überschätzt ihr euch. Raufen hat viel mit Beweglichkeit und Strategie zu tun, und da sind wir Frauen oft besser. Ich glaube, dass Männer beim Clinch im heimischen Schlafzimmer gegen ihre Frauen häufig den Kürzeren ziehen. Das hängen sie nur nicht an die große Glocke.“

Ein Kribbeln stieg in mir hoch. „Das klingt jetzt aber nach weiblicher Überheblichkeit. Glaubst du, du hättest eine Chance gegen mich?"

Sie taxierte mich. " Du bist ein übergewichtiger Bürohengst. Ich bin schnell, beweglich und stärker als ich aussehe – ja, ich glaube, ich könnte dich beim Raufen besiegen.“

„Eine mutige Aussage. Ich hätte fast Lust, sie zu überprüfen“, entgegnete ich mit trockenem Mund.

In Chantals Augen blitzte Abenteuerlust. „Warum nicht? Unser kleines Gespräch hat mich neugierig gemacht; ich möchte gerne ausprobieren, ob ich das Raufen verlernt habe. Hier hinter der Hecke sieht uns keiner, der Rasen ist weich, und mein Badeanzug und deine Shorts sind gut geeignet fürs Ringen.“

Kurze Zeit später standen wir uns gegenüber.
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  #4  
Old 30-Sep-18, 15:14
rr-marc rr-marc is offline
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Ich fände es gut, auch mal ein paar deutschsprachige Geschichten hier zu lesen. Macht ruhig weiter. Vielleicht poste ich auch bald mal eine..?
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  #5  
Old 30-Sep-18, 15:21
stef stef is offline
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Ich finde es gut, den Versuch von Max50 zu wiederholen; vielleicht findet dein Versuch (hoffentlich) mehr Zuspruch. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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  #6  
Old 30-Sep-18, 18:45
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Schön, dass der Ansatz, deutsche Geschichten einzustellen, positives Feedback findet. Hier nun

Chantal, Teil 2

Nun, da es ernst wurde, merkte ich, dass meine Phantasien und mein Videokonsum von Ringkampffilmen mir in der Praxis nicht weiterhalfen. Zögernd streckte ich Chantal meine Hände entgegen, abwehrend reckte sie die ihren vor. So legten wir Arm auf Arm und wussten beide nicht, was wir zu tun hatten.

Ich fühlte ihren festen Griff, verfolgte wie gebannt die schnellen Schritte ihrer kleinen Füße und blickte dann in ihr konzentriertes, selbstbewusstes Gesicht. Ihre Ausstrahlung blieb nicht ohne Wirkung. Meine Knie wurden weich; ich stellte mir vor, wie sie mich zu Boden rang und unter sich begrub. Wie sie ihre Schenkel an meine Rippen presste, meine Hände neben meine Ohren drückte und mir spöttisch ins Gesicht sah.

Ich merkte, dass ich Angst vor einer Niederlage hatte.

Ich! Angst vor einer Niederlage!! Im Ringkampf gegen Chantal!!! In der Realität!!!! Das wurde mir dann doch zu blöd. Ich schüttelte meine Befangenheit ab und machte einen schnellen Schritt nach vorne. Ihre Arme wie lästige Fliegen abwimmelnd griff ich mit männlicher Entschlossenheit zu und nahm Chantal in den Schwitzkasten. Wuchtig drehte ich meine Hüfte in sie hinein und beförderte sie auf den Boden. Sofort zog ich mein Bein über sie, ließ mich auf Chantals Bauch nieder, ergriff ihre Handgelenke und führte sie neben ihren Kopf. "Das ist der Schulmädchen-Pin!" erläuterte ich gönnerhaft.

„Ach ja?“ kommentierte Chantal spöttisch. Sie stemmte ihre Füße in den Rasen, bäumte sich auf und riss ihre Hände an ihre Seite. Ich verlor meinen Halt, flog über Chantals Kopf hinweg und landete unsanft auf dem Bauch. Als ich mich auf die Knie kämpfte, spürte ich Chantal auf meinem Rücken. Sie saß auf mir wie eine Reiterin auf ihrem Pferd und presste ihre Schenkel an meine Seite. "Und so kam ich als Schulmädchen gegen Kevin da immer raus", dozierte sie spitzbübisch. “Die alten Tricks funktionieren also immer noch.“

Nun hatte ich das, wovon ich geträumt hatte – einen echten Ringkampf gegen eine sportliche Frau. Und der schmerzte mehr als ich mir immer ausgemalt hatte. Bevor ich wusste wie mir geschah kreuzte sie ihre Füße und führte ihre Hände unter meinen Achseln hindurch, bis sich ihre Finger in meinem Nacken trafen. „In dem Griff, ich glaube er heißt Nelson, hatte ich Kevin besonders gern. Ich denke, da kommst auch du nicht mehr raus“, konstatierte sie ebenso optimistisch wie herausfordernd und begann, mit Armen und Beinen zu pressen.

Mann, war Chantal stark! Mit einem lauten Schmerzensschrei sank ich zu Boden. "Kannst du so wenig ab?" fragte Chantal erstaunt. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte, mich zu widersetzen. Ich warf mich hin und her, doch ich konnte ihren Griff nicht brechen. Ihre Beine raubten mir die Luft, der Schmerz in meinem Nacken wuchs stetig an, und ich hatte nicht ansatzweise genug Kraft, ihren Nelson zu sprengen. Und das Schlimmste war, dass ich nicht das Gefühl hatte, Chantal müsste sich ernsthaft anstrengen, während ich meiner mangelhaften Kondition Tribut zollen musste und nach fünf Minuten notgedrungen eine Pause einlegte. Chantal kommentierte das mit einem scharfen Schenkeldruck, der mich aufstöhnen ließ. "Gib' dich schon geschlagen. Da mir unser kleiner Fight großen Spaß macht können wir auch gerne Best of Three machen. Vielleicht hältst du in einer zweiten Runde etwas länger mit."

Das war ein Angebot, das ich in meiner Lage nicht ablehnen konnte. "OK, Chantal. Du hast gewonnen!"

Chantal löste ihren Doppelgriff, stand auf und half mir mit einem kräftigen Ruck auf die Beine. Ich massierte meine malträtierten Körperteile, während meine Bezwingerin sichtlich zufrieden neben mir stand.

Freundschaftlich besorgt schaute sie zu mir herüber. „Das war ziemlich einseitig, und ich habe Angst, ich könnte dich im Eifer des Gefechts verletzten. Hast du wirklich noch Lust auf eine zweite Runde?“

Ich dachte kurz nach, dann nickte ich. „Du hast mir zwar übel den Hintern versohlt, aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht. Ich will es noch einmal gegen dich probieren“

„Das hat Kevin auch immer gesagt“, flötete Chantal fröhlich.

Zehn Minuten später standen wir uns wieder gegenüber. Angriff ist die beste Verteidigung, dachte ich und ergriff erneut die Initiative. Ich drohte wieder den Schwitzkasten an, tauchte dieses Mal jedoch ab und umklammerte Chantals Oberschenkel, während ich meinen Kopf in ihren Magen bohrte. Wuchtig riss ich Chantal hoch, warf sie auf den Rücken und sprang hinter ihr her. Dieses Mal habe ich sie, dachte ich. Bis Chantal ihre Beinklammer um meine Hüften schloss und meine Attacke abrupt stoppte.

Dass sie diesen Griff auch von vorne beherrschte merkte ich spätestens, als sie ihren Körper streckte und presste. Wieder keuchte ich im Griff ihrer Schenkel. Ringen konnte sie wirklich, das musste ich einräumen. Ich brauchte eine Eingebung, wollte ich nicht erneut chancenlos abgefertigt werden. Mich an die vielen Fotos im Forum erinnernd hatte ich auch eine. Ich vollführte einen Schritt nach vorne und stieg mit meinem rechten Bein über den Körper meiner Gegnerin. Mit meinen Händen auf ihren Oberschenkeln drehte ich Chantal auf den Bauch und beugte mich nach hinten. Damit hatte ich sie im Boston Crab.

„Dieses Mal solltest du aufgeben“, ließ ich Chantal von ihrer eigenen Medizin kosten und lehnte mich zurück. Mein Gewicht dehnte ihren Körper so stark, dass Chantal aufschrie und heftig auf den Rasen schlug. Ich wertete dies als Aufgabe und löste meinen Griff.

Keuchend krümmte sich Chantal am Boden. Besorgt beugte ich mich zu ihr nieder. „Alles OK?“

„Geht schon“, antwortete sie, „nur mein Stolz ist verletzt. Das kriegst du zurück!“ Sie setzte sich auf und atmete tief und konzentriert, bis sich ihr Körper wieder beruhigt hatte. Dann erhob sie sich und blickte entschlossen zu mir herüber. „Kommen wir zum Finale.“

Angesichts der Erfahrungen mit ihrer Kraft und Technik aus Runde 1 wusste ich nicht, ob ich mich freuen oder fürchten sollte. Instinktiv strich meine Hand über Nacken und Hüften, denen sie in Runde 1 so arg zugesetzt hatte, und entschied mich für die zweite Variante. „Du bist angeschlagen. Ich denke, wir sollten auf einen dritten Gang verzichten“, suchte ich den Notausgang.

„Das hättest du wohl gerne“, zischte sie durch zusammengebissene Zähne und funkelte mich an. Chantal sprühte nun vor Ehrgeiz und Kampfeslust.

Ich wollte sie überrumpeln. So begann auch unser drittes Gefecht mit einer Attacke von mir.

Fortsetzung folgt
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  #7  
Old 03-Oct-18, 06:25
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Nachfolgend nun Chantal, Teil 3

Erneut setzte ich zum Schwitzkasten an. Chantal rechnete mit der Finte aus der zweiten Runde, aber jetzt führte ich den Griff zu Ende. Wieder ging meine Hüfte vor, wieder flog Chantal durch die Luft, doch ich wiederholte den Fehler nicht, den Griff meines rechten Armes um ihren Hals zu lösen, um in den Schulmädchen-Pin zu wechseln, aus dem sie sich schon einmal mühelos befreit hatte. Ich spreizte meine Beine, legte meinen Oberleib über Chantals Brust und blickte ihr prüfend ins Gesicht. Der Griff saß, und bei meinem Gewicht über ihrem Körper – wie wollte sie da rauskommen?

Eine Sekunde später wusste ich die Antwort. Zwei Schatten rasten links und rechts an meinem Kopf vorbei. Noch ehe ich diesen Eindruck einordnen konnte, spürte ich, wie sich die Beine meiner Gegnerin um meinen Hals schlangen. Chantal nahm mich in die Kopfschere! Mit einem wilden Schrei zog sie meinen Kopf so wuchtig nach hinten, dass ich meinen Schwitzkasten nicht halten konnte.

Wie schon in dem ersten Kampf kreuzte meine Gegnerin ihre Füße und begann zu pressen. Und wie schon im ersten Kampf war der Druck gewaltig. Verzweifelt warf ich mich hin und her, versuchte, meine Hände zwischen meinen Hals und ihre Oberschenkel zu bekommen, doch ihr Griff saß bombenfest. Sie stützte sich auf ihre Arme und schaute mir prüfend ins Gesicht. „Gibst du dich geschlagen?“ Ich schüttelte den Kopf.

„Auch gut“, sagte Chantal und zuckte mit den Schultern.

In der Folge erlebte ich Minuten zwischen Faszination und Frustration. Chantal spielte mit mir wie die Katze mit der Maus. Noch nie hatte ich mich, bei welchem Sport auch immer, so verausgabt wie in diesem Kampf, und noch nie war ich so chancenlos. Sie zog mich über den Rasen, wann immer und wohin immer sie wollte. Immer wieder ließ der Druck ihrer Schenkel kurz nach, schenkte sie mir die Illusion, sie würde schwächeln, um meine Hoffnung Sekunden später mit einem kräftigen Pressen zu zertrümmern. Immer wieder fragte sie, ob ich aufgeben wollte. Immer wieder verneinte ich.

Dann, es kam mir vor wie nach einer Ewigkeit, konnte ich nicht mehr. Erschöpft, bebend lag ich zwischen Chantals kräftigen Beinen und wartete auf ihren Gnadenstoß. Prüfend sah sie auf mich hinab. Würde sie ihre Kräfte konzentrieren und so heftig pressen, dass mir keine Wahl blieb als meine Niederlage einzugestehen? Würde sie mich auf den Rücken drehen und im Schulmädchen-Pin auszählen? Was auch immer sie vorhatte, ich konnte sie nicht davon abhalten.

Sie tat etwas viel Schlimmeres. Und etwas viel Schöneres. Chantal löste ihre Schere. Sie verschränkte ihre Beine und legte mein Haupt zärtlich in das verführerische Viereck zwischen ihren Schenkeln.

Ich roch den Duft ihres Körpers, als sie sich vorbeugte. Die Spitzen ihrer Haare streichelten meine Nase. Chantal hauchte einen Kuss auf meine verschwitzte Stirn und flötete mir vier Worte ins Ohr, die ich bis an mein Lebensende nicht vergessen werde.

„I expect your submission….“

Ein wohliger Schauder durchzog mich. Wahrscheinlich hatte sie das auch immer zu Kevin gesagt.

Epilog

„Super Straßenfest! Tolle Stimmung, viele Spenden für den neuen Spielplatz, und ich habe nur zufriedene Nachbarinnen und Nachbarn gesehen“, schwärmte ich, noch immer geflasht vom gelungenen Nachmittag. „Das haben wir nur deiner Organisation zu verdanken, Chantal.“

„Du übertreibst“, relativierte Chantal, „zu dem Erfolg haben viele beigetragen, unter anderem du mit dem Rekordumsatz am Grill. Gratulieren wir uns also gegenseitig.“ Sie breitete die Arme aus, und wir umarmten uns herzlich. Ich genoss ihre körperliche Nähe. Seit unserer Ringkampfeinlage waren wir uns näher gekommen, doch die letzte Hürde zu einer Liebesbeziehung hatten wir noch nicht überwunden. Was an mir lag.

Chantal löste ihre Umarmung. „Und was ist der Dank?“ fragte sie mit gespielter Resignation. „Wir dürfen aufräumen. Müll wegbringen. Gläser spülen. Den Grill saubermachen –wie ich das hasse! Blöder Weise hatte ich mich dafür eingetragen, so hilfsbereit wie ich bin. Aber da komme ich nicht drum herum; es sei denn, ein edler Ritter nimmt mir das ab….“, ließ sie ihren Charme spielen und lächelte mich verführerisch an.

So einfach wollte ich es ihr aber nicht machen. „Freiwillig werde ich diesen blöden Job nicht übernehmen. Aber wenn du mir einen Gefallen tust – ich denke da an eine kleine Revanche…“

Nachdenklich blickte Chantal mich an. „Ich spüre seit Wochen, dass wir uns gegenseitig attraktiv finden, dass es aber irgendwie zwischen uns klemmt. Liegt es daran, dass ich dich besiegt habe? Du kannst nicht verwinden, dass ich die bessere Ringerin bin, nicht wahr?“

Ich nickte ertappt. „Die klare Niederlage hat meinen Stolz ziemlich verletzt. Dass du besser ringen kannst als ich glaube ich aber nicht. Ich habe unsere Kämpfe in Gedanken oft durchgespielt und dabei viele verpasste Gelegenheiten für mich entdeckt. Ich glaube, du hast gewonnen, weil ich dich unterschätzt und zu wenig Erfahrung hatte. Mittlerweile habe ich fleißig Videos geschaut und mir eine Strategie überlegt; beim nächsten Kampf würde ich gewinnen.“

„Was du mir und dir nur noch in der Praxis beweisen musst, damit du es selber glaubst; ich verstehe…. Und du denkst wirklich, das Schauen von Videos könnte dir dabei helfen, einen Ringkampf gegen mich zu gewinnen?“

Ich bejahte entschlossen und sah Chantal an, wie es in ihr arbeitete. Dann traf sie eine Entscheidung. „Also gut, ich trete noch einmal gegen dich an; sonst schleppst du dieses Thema ewig mit dir rum. Am besten hier und jetzt, dann haben wir es hinter uns. Aber….“ setzte sie fort und blickte mir fest in die Augen, „wenn ich gewinne räumst du ein, dass ich die Bessere bin, und sprichst du das Thema nie wieder an. Und außerdem machst du dann den Grill sauber.“

„Das ist fair!“ bestätigte ich den Deal. Mehr durfte ich nicht erwarten.

So stand ich Chantal eine Stunde später zum vierten Mal gegenüber.

Fortsetzung folgt
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Und hier nun Chantal, der vierte und letzte Teil

Chantal tänzelte vor mir her wie Muhammad Ali in seinen besten Zeiten und strahlte ein Selbstbewusstsein aus das dem des Größten nicht nachstand.

Die Frau hatte schon Klasse. Ich drängte die Zweifel zurück, die bei diesem Anblick in mir aufstiegen. Natürlich konnte ich sie besiegen. In langen Stunden hatte ich mir einen Plan zurechtgelegt, und den galt es nun umzusetzen. Ich hatte mir vorgenommen nicht wieder in ihre gefährlichen Konter zu geraten; kontrollierte Offensive lautete mein Konzept.

Chantal allerdings kam mir zuvor. Anders als in den bisherigen drei Kämpfen ergriff sie die Initiative und tauchte ab. Und sie war noch schneller als ich sie in Erinnerung hatte. Chantal wich meinen abwehrenden Händen aus, umfasste meinen rechten Oberschenkel und riss mein Bein hoch. Ich musste nicht lange auf meinem linken herumhampeln, denn ein gezielter Fußstoß fegte mich zu Boden.

Mit einem überraschten Schrei prallte ich auf den Rücken. Bevor ich mich versah glitt Chantal auf meinen Brustkorb. Ihre Schenkel an meine Rippen pressend ergriff sie meine Handgelenke und drückte sie neben meinen Ohren ins weiche Gras.

Wollte sie mich wirklich mit dem Schulmädchen-Pin besiegen? Nach wenigen Sekunden? „Eins - Zwei...“ Sie wollte; Chantal zählte mich aus! Wütend stemmte ich meine Füße aufs Gras und katapultierte unsere beiden Körper mit einer solchen Wucht nach oben, dass Chantal einen halben Meter abhob und eine Rolle über das Gras absolvierte. Was sie im Übrigen sehr geschickt tat, wie ich aus den Augenwinkeln registrierte.

Ich stützte mich auf meine Ellenbogen, drehte mich zu meiner Gegnerin um und wurde ich von ihrem heranhechtenden Körper frontal erwischt. Ich torkelte. Chantal schlang ihren rechten Arm um meinen Hals, drehte ihre Hüfte in meinen Unterleib und beförderte mich mit einem kraftvollen Schleuderwurf zurück zu Boden. Meinen Kopf im Griff behaltend spreizte Chantal ihre Beine, drückte ihre rechte Brust gegen mein Kinn und blickte mich prüfend an. „Videos geschaut, hm? Dann zeig´ mal was du gelernt hast.“

Und das zeigte ich ihr wirklich. In Chantals Haltegriff kämpfte ich den Kampf meines Lebens. Ich warf mich hoch, zur Seite, drückte meine Hand gegen ihr Kinn, versuchte jeden Kniff, den die Clips gezeigt hatten, um der gnadenlosen Klammer zu entrinnen, doch Chantal verlagerte gekonnt ihren Körper und hielt mich unter sich begraben. Meine klaren Vorteile bei Größe und Gewicht interessierten sie überhaupt nicht. Sie fixierte mich und blickte mir prüfend ins Gesicht. „Du wirst mich nicht schlagen, nur weil du Videos schaust. Oder ein Mann bist.“

In Chantals Griff realisierte ich, wie sehr mich meine theoretische Analyse getrogen hatte. Selbst dem größten Idioten hätte bei diesem Kampfverlauf klar sein müssen, dass sie stärker und wendiger war, einfach besser ringen konnte als ich, aber irgendetwas hinderte mich daran, Chantal und mir das einzugestehen. Mehr und mehr verließen mich die Kräfte, und irgendwann legte ich notgedrungen eine Pause ein. Chantal beugte sich zu mir nieder. “Was macht dein Ego?“ flüsterte sie spöttelnd in mein Ohr.

Chantal kannte mich mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass sie mit ihren Worten meine letzten Kräfte aktivierte. Mit Wut und Verzweiflung bäumte ich mich noch einmal auf, doch mühelos rang sie mich nieder. Dann waren meine Kräfte verbraucht. Nicht dass ich mich dafür schämen müsste. Chantal berichtete mir später, ich hätte ihr mehr als zwanzig Minuten widerstanden, und das hätte sie mir niemals zugetraut.

Als ich dann unter Chantal lag, hilflos und zu kaum einer Bewegung mehr fähig, musterte sie mich mit einem Gesichtsausdruck, in dem ich eine Mischung aus Befriedigung, Anerkennung und Respekt las. Bei all der Enttäuschung über meine Lage wusste ich in diesem Moment, dass auch ich irgendwie gewonnen hatte.

„Dass du mir im Ringen nicht das Wasser reichen kannst wirst du jetzt begriffen haben“, konstatierte sie, und es klang irgendwie bedauernd, „wobei du dich heute richtig gut geschlagen und erstaunlich lange durchgehalten hast. Wenn wir aber als Paar zusammen kommen wollen – und ich habe das Gefühl, das wollen wir beide - müssen wir unsere Beziehung klären. Und das werden wir tun. Jetzt und hier.“

Der seltsame Blick, den Chantal mir bei diesen Worten zuwarf, ließ mich erschaudern. Vorsichtig, fast zärtlich löste sie ihren Griff um meinen Hals und drehte mich mit ihrem Knie auf den Rücken. Selbst dagegen konnte ich mich nicht mehr wehren. Sie hatte mich nicht nur besiegt, sie hatte mich abgefertigt, das wussten wir beide. Aber sie hatte den Ringkampf noch nicht offiziell gewonnen. Ich wartete auf ihr Finale, und Chantal ließ sich Zeit. Schenkte mir Zeit.

Langsam, ganz langsam setzte sich Chantal auf meinen Brustkorb. Sie legte ihr Top ab, ergriff meine Handgelenke und drückte sie zärtlich aber bestimmt neben meinen Ohren in die Wiese. Nun befand ich mich in der gleichen Lage wie zu Beginn unseres Fights, allerdings um eine faszinierende Erfahrung reicher und um meine Kräfte und um meinen eingebildeten Ringerstolz ärmer.

Und langsam, ganz langsam begann Chantal auch zu zählen. Ich genoss den Anblick ihrer festen Brüste, die Sekunden unter ihrem Leib. Bei jeder Zahl neigte sie ihren Oberkörper weiter hinunter, presste sie ihre Schenkel eine Spur fester gegen meine bebenden Rippen.

Bei Sieben streichelten ihre festen Brustwarzen sanft über meine erhitzten Wangen. Bei Neun pressten sich ihre Brüste über meinen Mund und meine Nase und raubten mir den Atem. Die Zehn hauchte sie in mein Ohr wie ein Versprechen auf eine heiße Liebesnacht.

„Damit bist du jetzt auch offiziell besiegt“, konstatierte Chantal, auf einmal völlig emotionslos, gab meine Hände frei und richtete sich auf. "Und?"

"Du bist die bessere Ringerin", gestand ich. „Und es war wunderschön! Können wir das wiederholen?“

„Erst einmal kümmerst du dich um den Grill“, versetzte sie trocken. Sie presste ihre Beine noch ein wenig fester an meine Rippen und entlockte mir so einen weiteren Schmerzensschrei. „Außerdem hattest du versprochen, das Thema Ringen bei einer Niederlage nicht noch einmal anzusprechen. Wenn, dann werde ich das tun, falls ich noch einmal Lust habe, mit dir in den Clinch zu gehen. Dazu müsstest du aber mehr bieten. Du hast einmal gesagt, du stehst auf harte ausgeglichene Gefechte; das geht mir genauso. Wenn ich ringe, brauche ich keine Opfer, sondern gleichwertige Gegner; und das bist du in deinem armseligen körperlichen Zustand nun einmal nicht.“

Treffer. Versenkt. Und in meiner Position hatte ich wahrlich keine Argumente. „Habe ich wirklich keine Chance auf eine neue Revanche?“ setzte ich flehentlich nach.

Chantal beugte sich nieder und drückte mir einen Kuss auf meine schweißnasse Stirn. „Schauen wir mal. Erst der Grill. Dann ab mit dir ins Fitnessstudio, bis die Pfunde purzeln und Muskeln sichtbar werden – wie bei mir -“, antwortete sie grinsend und unbescheiden.

„Und dann, in ein paar Monaten, vielleicht…..“

Das war meine erste Geschichte für das Forum. Ich habe kein Gefühl, ob es ein Lesepublikum für diese Art von Geschichten - in Deutsch, ohne physische Brutalität und harten Sex - gibt; es gab einige Thanks und Posts, aber halt nicht viele. Weitere Reaktionen würden mir und vielleicht auch anderen bei der Meinungsbildung helfen, ob noch weitere Geschichten folgen sollen und sich der Ast "German Storys" etabliert - oder eben auch nicht.
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Es gab einige Thanks und vor allem viele Klicks auf diesen Thread in den letzten Tagen; deutsche Geschichten scheinen also ein gewisses Publikum zu finden. Hier nun meine zweite.

Ringkampf mit Adonis – Mein Meisterwerk in Öl

Mama kaufte ein, und ich hielt die Stellung im Büro, als er hereinkam. Der Mann meines Lebens; ich war mir sofort sicher. Sein Anblick haute mich um. Er hatte den Körper eines griechischen Gottes, wohlproportioniert und muskulös. Ich fragte ihn nach einem Date, bevor er seinen Mund aufmachen konnte. Erst war er konsterniert, dann reagierte er mit einem belehrenden Erwachsenenblick und drosch die üblichen Phrasen: Was ich mir einbildete, ich sei viel zu jung für ihn, das mit dem Date könnte ich vergessen, ob meine Mutter wüsste dass ich fremde Männer anspräche et cetera et cetera. Außerdem sei er hier, um einen speziellen Geburtstagsauftritt zu buchen. Ob ich ihm überhaupt helfen könnte? Er behandelte mich wie ein kleines Mädchen, aber ich schluckte meinen Ärger runter. Geschäft war Geschäft. „Klar kann ich! Ich vertrete schließlich meine Mutter, die Geschäftsführerin dieser Agentur. Um was geht es?“

Adonis – er sah nicht nur so aus, er hieß auch so – zögerte, als traute er sich nicht, seinen Wunsch in meiner Gegenwart auszusprechen. Dann tat er es doch. „Mein bester Freund Timo wird Dreißig, und da möchte ich ihm ein besonderes Geschenk machen. Er hat mir mal gebeichtet, dass er seit seiner Jugend völlig angefixt von Frauen-Ringkämpfen ist, und besonders angetörnt ist er von Bildern mit ……. Candy Samples.“

Adonis schaute abwartend zu mir herüber. Ich half ihm auf die Sprünge. „Kenne ich natürlich; ist schließlich die Paraderolle meiner Mutter. Candy Samples war in den Siebzigern ein amerikanischer Pin-Up- und Busenstar, auch bekannt für ihre Apartment-Wrestling-Shootings“, dozierte ich altklug. Adonis wirkte erleichtert, als er hörte, wie selbstverständlich die Worte über meine Lippen kamen. Er setzte fort.

„Immer wieder spielt er in seinen Fantasien auch heute noch Kämpfe mit ihr durch; ein Fight mit ihr ist so etwas wie sein unerreichbarer Jugendtraum. Den kann ich ihm natürlich nicht verwirklichen, aber nach den Kommentaren im Internet ist deine Mutter das perfekte Double.“

Da hatte mein Traummann Recht: Mama verfügte nicht nur über die gleiche gigantische Oberweite wie die Samples, sie war ihr auch wie aus dem faltigen Gesicht geschnitten und hatte ihrem Haar zur Krönung den gleichen Bubikopf verpasst. Wir lebten nicht schlecht von den Idioten, die mit Mama ihren Fetisch ausleben wollten und viele grüne Scheine dafür abdrückten, dass Mama sie aufs Kreuz legte.

„Soll sie posen, herumbalgen oder competitive ringen? Matte oder Öl? Möchtet ihr eine Foto-Serie?“ ging ich professionell ins Detail.

„Ich möchte Competitive Öl-Wrestling buchen. Deine Mutter kann Timo ruhig hart rannehmen, das wird ihm gefallen. Und die Fotos nehme ich auch; er soll schließlich eine perfekte Erinnerung an diesen besonderen Tag haben.“

„Für die Bilder wäre dann ich zuständig. Das Becken mit Öl steht bei uns im Service-Sektor im Obergeschoss, eine Dusche ist vorhanden. Und wir arbeiten nur gegen Vorauskasse. Die Preise stehen hier auf der Liste.“

„Die kenne ich schon von eurer Webseite. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber ich hoffe, das ist es wert. Abgemacht!“ Adonis streckte mir seine Hand entgegen. Ich schlug ein. Er staunte nicht schlecht über den festen Druck, den ich ihm verabreichte.

In diesem Moment schob Mama ihren imposanten Vorbau über die Türschwelle, und Adonis fiel die Kinnlade herunter.

Zwei Wochen später spritzte das Öl nur so aus unserem quadratischen 3x3-Meter-Planschbecken. Mama war in Hochform. Obwohl, eigentlich lief es wie immer. Erst tobte sich ihr Gegner aus und versuchte sie niederzuringen, was Mama natürlich routiniert und mühelos abwehrte. Als ihn seine Kräfte langsam verließen übernahm Mama das Kommando. Sie stieß und warf Timo, den grobmotorigen Schlaks, nach Belieben durch den Pool. Adonis konnte sich ein lautes Prusten nicht verkneifen.

Als Mama des Spiels müde und die vereinbarte Zeit abgelaufen war machte sie Ernst. Sie stürzte sich auf Timo wie ein Adler auf ein Kaninchen, begrub ihn unter sich und drückte ihm mit ihrem legendären Breast Smotherer ihre besten Waffen ins Gesicht. Sie musste ihn mögen, dachte ich; nicht jedem gönnte sie das Grande Finale.

Mann, wie Timo zappelte und sich wand! Seine Lage musste ihm aber gefallen, denn er hielt erstaunlich lange durch, bevor er dann doch abklopfte. Breit grinsend erhob sich Mama und setzte dem geschlagenen Helden die Spitze ihres großen Zehs auf die Brust; die berühmte Siegerpose der Samples. Stolz reckte sie ihre Oberweite in die Höhe und feixte in die Kamera. Ich knipste mir die Finger wund, und Adonis, neben mir das einzige Publikum, lästerte fleißig über den Loser. Das gehörte zwischen befreundeten Männern zum Spiel, hatte Mama mir mal erklärt.

Als Siegerin ging sie natürlich als erste zum Duschen. Timo schleppte sich zu seinem Platz und massierte seine malträtierten Glieder. „Danke, Ado! Das war ein tolles Erlebnis, besonders das Ende zwischen ihren gigantischen Brüsten war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Ich habe echt versucht, sie zu schlagen, aber ich hatte keine Chance, die Frau war ringerisch viel zu gut für mich. Gegen die hättest selbst du deine Probleme.“

Adonis schlug ihm seine Pranke auf die Schulter. „Nun übertreibe mal nicht, Timo! Alles was recht ist, aber körperlich bist du einfach eine Niete. Dich von so einer Alten aufs Kreuz legen zu lassen ist einfach nur peinlich.“

Ich sah, wie leichter Ärger in Timo zu brodeln begann. Das wollte ich nutzen, und manchmal, das muss ich zugeben, bin ich wirklich ein Biest. Ich warf Adonis meinen zuckersüßen Unschuldsblick zu. „Komm´ schon, Schönling, du würdest auch nicht besser gegen meine Mutter aussehen. Kämpfe im Öl seid ihr beide nicht gewohnt. Ich wette, du würdest noch nicht einmal mich schaffen.“

Adonis überzog mich mit einem genervten Blick, dem ich grinsend standhielt. „Pass´ bloß auf! Wenn du weiter die Klappe aufreißt lege ich dich übers Knie, Kleines.“

„Versuch´s doch!“ Ich deutete mit dem Daumen in Richtung Pool und warf ihm einen Kussmund zu. Timo musste lachen und griff zur Kamera. „Warum eigentlich nicht? Das Schauspiel würde meinen Tag abrunden. Wäre doch fast zu schade, den aufgebauten Pool nur für einen Fight zu nutzen. Du gegen die Kleine - ich würde zu gerne sehen wie DU dich in diesem glitschigen Öl anstellst.“

Timo reagierte wie erwartet. Männer sind so leicht zu manipulieren. Adonis kam aus der Nummer nicht mehr heraus, und so kniete ich ihm zwei Minuten später im ölgefüllten viereckigen Riesenplanschbecken gegenüber. „Kommst du also doch noch zu deinem Date, Mädchen“, zischte er mir entgegen. „Du wirst schon sehen was du davon hast!“

Ich schwieg und rutschte langsam auf meinen Knien vor ihm her. Durch mein regelmäßiges Training mit Mama wusste ich mich auf diesem Untergrund zu bewegen, im Gegensatz zu Adonis. Mein Gegner trug einen knappen Slip, in dem sich ein weiterer körperlicher Vorzug von ihm unübersehbar bemerkbar machte. Also konnte er sich meinen Reizen doch nicht entziehen. Ich deutete auf seine Erektion. „Wir werden viel Spaß haben, wenn wir gleich in den Clinch gehen“, griente ich frech.

Timo prustete los, und Adonis schoss das Blut in den Kopf. Wütend beugte er sich vor, riss meinen Kopf herunter und legte seinen Oberkörper auf meinen Rücken. Seine rechte Hand fuhr zwischen meinen Beinen hindurch und versetzte mir zwei kräftige Klapse auf meinen strammen Hintern, als wollte er mich für meine Dreistigkeit bestrafen. Dann wälzte er sich um mich herum, umschlang mit seinem linken Arm meinen rechten Oberschenkel und riss mich hoch. Instinktiv verlagerte ich mein Gewicht und entglitt seinen Pranken. Ich landete auf meinen Knien und stemmte mich sofort wieder hoch. Mein Hinterteil rammte in den festen Unterleib meines Gegners. Mann, hatte der Muskeln!

Die halfen ihm aber gerade nicht, denn die unerwartete Kollision auf dem glitschigen Untergrund brachte Adonis ins Wanken. Ich setzte nach, warf mich gegen ihn und brachte den Kraftprotz endgültig aus dem Gleichgewicht. Mit einem mächtigen Platschen krachte Adonis auf den Rücken. Das lief besser als erwartet, freute ich mich. Ich setzte den Schwitzkasten an, so wie Mama mir das gezeigt hatte, spreizte meine Beine und drückte das Gesicht meines Gegners wuchtig ins glitschige Nass.

„Jetzt habe ich dich. Gibt schöne Fotos“, reizte ich ihn und grinste zu Timo hinüber, der fleißig ein Bild nach dem anderen schoss. Timo grinste zurück, während Adonis in meinem Griff prustete und versuchte, sich hochzustemmen. Doch wieder und wieder rutschte er weg. Ich bin richtig zäh, wenn ich will, und ich wusste, was ich zu tun hatte.

Tiefe Befriedigung stieg in mir hoch. Ich genoss es, Herrin der Lage zu sein. Und natürlich wollte ich den Fight gewinnen. Mich an Mamas Taktik erinnernd ließ ich Adonis toben. Das Konzept ging auch dieses Mal auf. Adonis verausgabte sich, wollte nicht wahrhaben, dass ich ihn in einem Griff hatte, den er nicht brechen konnte. Als ich merkte, wie er zu ermüden begann, manövrierte ich ihn Zentimeter um Zentimeter in eine Ecke des Beckens.

Timo feuerte mich lautstark an. Kein Wunder, musste er doch vor einigen Minuten noch eine Schlappe einstecken, und misery needs company. Ich stellte mir die Lästereien vor, die Timo über Adonis auskübeln würde. Die Wut in Adonis wuchs, doch ich ließ ihm keine Chance und drückte und rückte weiter, bis seine Schultern die Umrandung berührten. Er war mittlerweile völlig fertig und prustete und keuchte wie eine in die Jahre gekommene Diesellok. Nun wusste ich, dass er reif für mein Finale war. Ich löste meinen Haltegriff, schwang mich geschmeidig über den Körper meines Gegners, ergriff Adonis Handgelenke und drückte sie neben seinen Ohren ins Öl.

„Guter Kampf!“ lobte mich Mama, die zurückgekommen war und uns wohl schon seit geraumer Zeit zugesehen haben musste. Genervt blickte ich zu ihr herüber; das war nicht das was ich hören wollte. „Nur „guter Kampf“, Mama? Ist Mona Lisa auch nur ein gutes Bild?“

Mama lachte. „Du hast Recht, Tochter; wenn du einen solchen Typen aufs Kreuz legst produzierst du gerade ein Meisterwerk!“ Jetzt sprach sie meine Sprache. Der Kampf machte mir riesigen Spaß, und ich beschloss, dem kleinen Publikum etwas zu bieten. Ich blickte wieder zu Adonis herunter. „Gib´ nicht auf, Süßer. Vielleicht kannst du dich befreien, wenn du dich RICHTIG anstrengst.“

Und das tat der Arme wirklich. Adonis stemmte die Füße auf den Boden und bäumte sich auf, mit der für ihn unerwünschten Folge, dass ich auf seinem Oberkörper weiter nach oben rutschte. Ich stützte meine Ellenbögen gegen die Mattenumrandung und baute so zusätzlichen Druck gegen seinen Oberkörper auf. Dann drückte ich meinen Unterleib nieder und presste Adonis Schultern fest auf den Boden.

Gelassen blickte ich zu Mama hinüber. „Soll ich ihn zur Aufgabe zwingen oder willst du ihn auszählen?“

Mama spielte mit. „Eins- Zwei…“ Als Adonis ihre Zahlen vernahm versuchte er erneut, mich mit einem wuchtigen Aufbäumen abzuwerfen, doch das Öl ließ seine Fersen immer wieder abrutschen. Trotz meines geringen Gewichts musste er sich fühlen wie unter einer tonnenschweren Dampfwalze begraben. Er bekam seinen Oberkörper nicht hoch, wand sich hin und her und versuchte erfolglos, meinen Unterleib zur Seite zu schieben. Ich beugte meinen Mund an mein rechtes Ohr. „Du bist richtig niedlich, wenn du so zappelst….“ lobte ich ihn.

Diese geflüsterten Worte ließen Adonis erstarren. Zahl um Zahl verließ Mamas Mund, bis die Zehn seine Niederlage zementierte. Ich stemmte meine Hände in die Hüften und blickte neckisch zu ihm nieder. „Lust auf eine zweite Runde?“

Adonis schüttelte demoralisiert den Kopf. „Schade…“ Ich legte meine Hände auf seine massive Brust, drückte mich geschmeidig hoch und reckte dann triumphierend meine rechte Faust in die Höhe. Adonis wollte aufstehen. Ich drückte ihn mit meinem schmalen Fuß zurück ins Öl. „Nicht so schnell, Schätzchen. Gönne Timo doch die Bilder.“ Schamerfüllt schloss Adonis seine Augen, als ich ihm zärtlich die Spitze meines großen Zehs auf seinen Brustkorb setzte.

Und in diesem Moment, im Blitzlichtgewitter von Timos Kamera und mit dem geschlagenen Mann zu meinen Füßen, verstand ich, warum Mama diese Rolle so genoss. Ich fühlte mich selbstbewusst und stolz wie noch nie zuvor. Neugierig schaute ich zu Adonis herunter. Der Blick, mit dem er mich, seine Bezwingerin, nun musterte hatte sich gewandelt. Er beinhaltete Faszination. Sehnsucht. Und jede Menge Respekt.

Das war es, was ich von einem Mann sehen wollte. In diesem Moment wusste ich, dass ich nicht nur einen Ringkampf gewonnen hatte. Ich entschied mich für eine Zugabe. Langsam ließ ich mich auf Adonis Brustkorb nieder und presste seine Handgelenke neben seine Wangen. Dann beugte ich mich herunter und flüsterte. „Ich würde das hier jetzt gerne zu unserem ersten Date machen.“

Adonis blickte zu mir hoch, und plötzlich blitzte auch so etwas wie Schalk in seinen Augen auf. „Was soll ich dazu sagen? Du hast mich in einem fairen Kampf aufs Kreuz gelegt und dir einen Siegespreis verdient. Außerdem bin ich gerade nun wirklich nicht in der Position, dir irgendetwas zu verweigern.“

Ich musste lachen. Adonis war ein lausiger Kämpfer, aber er hatte neben einem tollen Körper auch noch Humor. Ich schaute zu Mama hinüber. Sie las mir meine stumme Bitte von den Augen ab und legte Timo die Hand auf den Arm. „Du bist ein richtig Süßer; ich glaube, ich sollte dir meinen Breast Smotherer nun auf einer anderen Unterlage demonstrieren“, sagte sie verführerisch, schob den verdutzten Schlaks aus dem Raum und schloss die Tür.

Damit hatten also alle etwas von diesem Abend, konstatierte ich zufrieden. Ich wandte mich wieder an den Mann zwischen meinen Schenkeln. „Was machen wir beide jetzt?“ fragte ich Adonis.

Erwartungsvoll blickte er zu mir hoch. „Du bist am Zug.“ Da hatte er Recht, und ich hatte auch schon Pläne. Zum Auftakt schmiegte ich meine Beine an seine Rippen und presste, bis er gequält, aber auch ein wenig lustvoll aufstöhnte.

Ich verstand immer mehr, wie er tickte, mein Traummann. Wir ergänzten uns perfekt und würden wirklich sehr viel Spaß miteinander haben.

Ich sei zu jung für ihn, hatte Adonis gesagt, vor zwei Wochen im Büro. Was für ein Quatsch. Er war doch nur knapp über Dreißig.

Und ich schon fast Vierzehn.
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Hier meine dritte Story

Betriebsausflug, oder: Ringkampf mit Erika

Der Tod meines Vaters traf uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Von heute auf morgen stand ich als sein Alleinerbe an der Spitze des Unternehmens, das er mit Erika, seinem Sidekick seit frühesten Studienzeiten, aufgebaut und geprägt hatte. Die Rolle kam viel zu früh auf mich zu, verbrachte ich mit meinen 22 Lenzen meine Zeit doch viel lieber in Schwimmbecken, Turnhalle und Fitnessstudio als im Büro bei der Analyse von Produktlinien und Absatzstrategien.

Meine Inkompetenz und mein fehlendes Interesse blieben der Belegschaft nicht verborgen. Schon nach kurzer Zeit band sie mich nur noch pro forma in Abläufe und Projekte ein. Alles Wichtige lief über Erika. Mein Renommee im Haus näherte sich dem Nullpunkt, die Leute verstummten, wenn ich mich näherte, und auch der wirtschaftliche Erfolg unseres Hauses begann unter dem offensichtlichen Konflikt zwischen Erika und mir zu leiden.

Ich kam zu dem Schluss, dass es so nicht weitergehen konnte: Erika musste weg. Ihre Kündigung hatte ich schon unterschrieben.

Überreichen würde ich sie am Tag nach unserem Betriebsausflug, denn den wollte ich nicht mit einer solchen Nachricht belasten. Wir hatten uns für ein Angebot des Landessportzentrums entschieden: Die Wettkampfreihe, die sie auf ihren Anlagen offerierten, kombinierte Sport und Spiel. Wir entschieden uns für die Reise-nach-Jerusalem-Variante, bei der die oder der letzte jeweils ausschied, bis am Ende nur noch eine Person übrig blieb. Über Auswahl und Reihenfolge der Disziplinen entschied ein Glücksrad.

Dieses Format war genau mein Ding. Ich dominierte den Tag fast nach Belieben, lag auch im vorletzten Event vorn und erreichte als Erster den Beckenrand. Dort drehte ich mich um und erstarrte. Unter der lautstarken Anfeuerung der Kollegenschaft intensivierte Erika ihren Beinschlag, zog mit einem kraftvollen Spurt an ihrem Gegner vorbei und schlug als zweite an.

Damit standen Erika und ich im Finale. Ausgerechnet. Die Spannung in der Luft war zum Greifen nah. Ohne uns eines Blickes zu würdigen drückten wir uns aus dem Becken, trockneten uns ab und schritten zum Glücksrad. Ich hoffte auf eine meiner Spezialitäten, auf Leichtathletik, Tischtennis oder Kickern. Das Rad stoppte bei – Ringen im Pin-and-Submission-Style!

Konsterniert blickte ich zu Erika hinüber. Wie sah das aus, wenn ich, der sportgestählte Hüne, mit der kleinen und älteren Frau in den Clinch ging? Erika aber zuckte nur mit den Schultern. „Dann müssen wir uns wenigstens nicht umziehen“, konstatierte sie pragmatisch und begab sich mit festen Schritten zu der ausgerollten Matte. Das erwartungsfrohe Gemurmel der Belegschaft bewies mir, dass ich aus der Nummer nicht mehr rauskam. Träte ich nicht an würden mir das viele als Hochmut oder gar als Kneifen auslegen.

Außerdem, wenn sie sich schon darauf einließ, warum sollte ich mich verweigern? Musste ich nicht dankbar für die Möglichkeit sein, der Frau, die mir das Leben in den letzten Monaten zur Hölle gemacht hatte, eine Abreibung zu verpassen?

Zehn Minuten später begann unser Kampf. Entschlossen, von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen, ergriff ich Erikas linke Hand. Erika warf sich nach hinten und riss mich mit. Beim Sturz ließ ich sie los. Ich kam auf dem Bauch auf, stützte mich mit den Händen ab und drehte mich zu meiner Gegnerin. Bevor ich mich stabilisieren konnte, wurde ich von ihrem heranhechtenden Körper auf den Rücken geworfen. Geschmeidig glitt Erika auf meinen Brustkorb, ergriff meine Handgelenke und drückte sie mit erstaunlicher Kraft neben meinen Ohren in die Matte. Ihre Beine schmiegten sich an meinen Oberkörper. „Eins – Zwei…“

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wütend wuchtete ich mich zur Seite. Meine Lage verbesserte ich damit nicht, erkannte ich, als sich feste Beine um meinen Körper schlossen. Erikas Füße kreuzten unter meinem Rückgrat, und sie schloss ihre Klammer. Dann presste sie.

Wie lebendige Stahlklammern gruben sich die Oberschenkel der Frau in meinen Unterleib, und ich schrie. Sofort ließ der Druck nach. Ich konnte die Beine auseinander drücken, rollte aus der Schere hinaus und federte in den Stand.

Irritiert hielt ich inne. Erika hatte mich in einem guten Griff; warum hatte sie mich freigegeben? Hatte sie trotz allem Hemmungen, mich, ihren Chef und den Sohn ihres langjährigen Freundes, vor der Belegschaft im Ringkampf, der ehrlichsten und intensivsten aller Zweikampfsportarten, zu besiegen? Wollte sie dem Publikum ihre Überlegenheit mir gegenüber auch auf diesem Gebiet demonstrieren und mit mir spielen wie die Katze mit der Maus? Oder zog sie den Sieg durch Auszählen vor, um mich ganz besonders zu demütigen?

Was auch immer sie vorhatte, sie hatte eine Chance aus der Hand gegeben, und das wollte ich nutzen. Ich attackierte erneut, unterlief Erikas Arme, riss die Frau hoch und warf sie auf die Matte. Erika rollte geschickt ab, glitt geschmeidig auf die Beine und stellte sich mir sofort wieder. Sie war definitiv kein Weichei.

Erneut kam ich vor, erneut glückte das gleiche Manöver, erneut warf ich meine Gegnerin. Dieses Mal aber setzte ich nach. Bevor Erika abrollen konnte, ging ich ebenfalls zu Boden und umschlang sie mit Armen und Beinen. Erika trat und wand sich und versuchte, es mir schwer zu machen, Druck auszuüben.

Dennoch war ich nun klar im Vorteil. Nach etwa zwei Minuten endeten Erikas Bemühungen. Ich hab´ sie, dachte ich triumphierend. In der Position konnte ich sie aber weder auszählen noch zur Aufgabe zwingen. Ich löste meine Umklammerung, drehte Erika auf den Rücken, setzte mich auf ihren Brustkorb und pinnte ihre Hände neben ihre Ohren. „Eins – Zwei ….“

Erika knallte ihre Knie gegen meinen Rücken und versuchte, sich unter mir herauszuziehen. Befreien konnte sie sich nicht, aber immer wieder eine Schulter von der Matte lösen, und ich musste das Auszählen abbrechen. Um meinen Druck zu erhöhen rutschte ich vor auf ihre Schultern. Dabei verlor ich für einen Moment die Balance. Erika nutzte das und wand sich unter mir heraus.

Sofort drehte ich mich um und sah Erika auf mich zuspringen. Ihre Schulter traf meine untere Rippe. Aus dem Gleichgewicht geraten, prallte ich auf den Rücken. Blitzschnell glitt Erika auf meinen Oberleib und ergriff meine Handgelenke. „Eins – Zwei“ begann sie zu zählen.

Nun lag ich also wieder unter ihr und bäumte mich auf. Es dauerte ein paar Sekunden, aber ich schaffte es, Erika abzuwerfen. Erneut fing sich Erika schneller und warf sich gegen meine Brust. Erneut fielen wir beide zu Boden. Erneut war Erika obenauf. Sie konnte mich wieder nicht unter sich halten. Aber ich spürte, wie ich langsam ermüdete, als ich sie wieder abwarf. Im Gegensatz zu ihr, die nicht einmal ansatzweise außer Atem zu kommen schien. Um Zeit zu gewinnen krabbelte ich in Richtung Mattenrand.

Erika ließ mich entkommen, winkte mich mit einer spöttischen Handbewegung heran und wartete breit grinsend in der Mattenmitte auf meine Rückkehr. Unser Publikum lachte. Ich stellte mich ihr, nun deutlich vorsichtiger. Erika ging in die Knie, umschlang mit ihren Armen mein rechtes Bein und trat gleichzeitig mein linkes weg. Ich stürzte zu Boden. Blitzschnell folgte sie mir und schlang ihre Beine um meinen Unterleib. Wieder hatte sie mich in der Schere, und wieder presste sie spürbar nur mit halber Kraft. Warum?

„Erika führt ihn vor!“ hörte ich aus dem Gemurmel der Belegschaft heraus, die ich im Eifer des Gefechts ganz vergessen hatte. Nun stieg Scham in mir auf. Wie musste das aussehen, der Hüne hilflos im Griff der kleinen Grauhaarigen? Wie sollte ich das positive Image eines selbstbewussten Machers aufbauen, wenn die Fotodokumentation vom Betriebsausflug ein solches Bild verbreitete?

Ich mobilisierte meine letzten Reserven, versuchte, meine Hände zwischen meine Rippen und ihre Schenkel zu drücken und die Schere zu sprengen. Es gelang mir nicht. Ihr dauerhafter Druck, den sie schubweise immer wieder verstärkte, raubte mir die Kraft. Ich ermattete mehr und mehr, bis ich regungslos und keuchend auf der Matte lag. Prüfend sah Erika in mein Gesicht. Natürlich erkannte sie, wie angeschlagen ich war.

Erika löste ihre Klammer, drehte mich mit einem lässigen Fußtritt auf den Rücken, schmiegte ihre Schenkel an meinen Brustkorb und drückte meine Hände in die Matte. Wieder hatte sie mich im Schoolgirl Pin, doch dieses Mal hatte ich nicht mehr die Energie, mich aufzubäumen. Demoralisiert blickte ich in ihr zufriedenes Gesicht. Sie erwartete Widerstand und gönnte sich sogar den Luxus, das Auszählen hinauszuzögern. Als sie spürte, dass er ausblieb, rutschte sie weiter hoch, bis sich ihre Knie in meine Wangen bohrten, löste ihre Hände von meinen Handgelenken und legte sie lässig auf ihre Oberschenkel. Zähle mich aus, aber demütige mich nicht, flehte ich innerlich. Nicht mit dieser Geste der absoluten Dominanz.

Ein tiefes Gefühl von Überforderung und Hilflosigkeit stieg in mir hoch, als ich in ihr Souveränität ausstrahlendes Gesicht sah; ein Gefühl, das ich im Schatten meines übermächtigen Vaters Zeit meines Lebens mit mir herumschleppte. Auf einmal war mir, als säße nicht Erika auf meinem Brustkorb, sondern mein Vater, als drückte nicht die Frau, sondern die Wucht seiner Persönlichkeit mich nieder.

Ich war paralysiert. Stocksteif lag ich für Sekunden unter meiner Gegnerin, bewegte mich nicht und sagte kein Wort. Und dann verlor ich die Kontrolle über mich. In hilfloser Frustration und Wut führte ich meinen rechten Arm nach oben, versenkte meine Finger in Erikas kurzen Haaren und zog.

Entrüstete Rufe des Publikums strichen angesichts meiner groben Unsportlichkeit über die Wiese. Erika aber schrie nicht. Sie führte ihre Hände in meinen Nacken und riss meinen Kopf hoch. Geschmeidig kippte sie zur Seite, schmiegte ihre Schenkel um meinen Hals und schloss ihre Schere. Als sie drückte, ein einziges Mal nur, nutzte sie ihre volle Kraft, und ich begriff, was sie mir bisher erspart hatte. Ich brüllte vor Schmerz.

Dann öffnete sie ihre Beinklammer. Keuchend rollte ich auf dem Rücken und schloss die Augen. Ich fühlte mich schamerfüllt, entblößt und enttarnt. Ein Schatten fiel auf mein Gesicht. Ich hob die Lider und sah, dass sich Erika breitbeinig über mir aufgebaut hatte, die Hände in die Hüften gestemmt, und mitleidig auf mich niederblickte. Sie hob ihren rechten Fuß, und ich ahnte, was kommen würde. Erika setzte ihren großen Zeh auf meine Brust. „Eins – Zwei…“.

Ich schloss die Augen und ließ die Zahlen über mich ergehen. Bei Zehn, wusste ich, war meine Tortur vorüber.

Erika zählte sehr, sehr langsam…..

Epilog

Auch wenn es überraschen mag, aber dieser Tag leitete die positive Wende in meinem Leben ein. Ein aktiver Verbleib im Unternehmen hatte sich angesichts meines erbärmlichen Auftritts erledigt, und ich denke, allen fiel ein Stein vom Herzen, als ich die Führung an Erika übertrug. Seitdem brummt der Laden, und von der Gewinnbeteiligung, die ich mir gesichert hatte, leiste ich mir ein sorgenfreies und entspanntes Playboy-Leben.

Den Umschlag mit den vielen grünen Scheinen hole ich mir immer persönlich bei Erika ab. Wenn das Wetter es erlaubt zeigt sie mir dann die schöne große Matte, die sie dem Landessportzentrum abgekauft und in einer von Hecken abgeschirmten Ecke ihres großen Gartens aufgebaut hat. Sie protzt mit ihrem Sieg, und jedes Mal fordere ich sie zur Revanche heraus.

Ich liebe es, mich mit ihr herumzuwälzen, die Kraft ihrer Beinklammer zu spüren, das Gefühl der festen Schenkel an meinen Rippen und in ihr zufriedenes Gesicht zu sehen, wenn es dem Ende zugeht.

Erika zählt übrigens immer noch sehr, sehr langsam…..
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competitive mixed, folding body press, ringkampf, schoolboy pin, sister vs brother

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